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To at least deliver information within the first ten minutes of an earthquake, the buoys have to be very close to the earthquake zone and thus anchored close to the coast of Indonesia. The possibility of "vandalism" by fishermen who use the buoys to moor their vessels was, however, underestimated, as was the dense ship traffic near the coast.
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Die für eine schnelle Warnung wichtigste Information, nämlich die schnelle Ermittlung von Erdbebenlokation und Magnitude, können Bojensysteme nicht liefern. Zu Beginn des Projekts wurden Bojensysteme mit eingeplant, weil sie zum „klassischen“ Instrumentarium der existierenden Tsunami-Warnsysteme gehörten. Die im Rahmen von GITEWS entwickelten Bojensysteme gehören zu den modernsten weltweit. Im Laufe des Projekts stellte sich heraus, dass die Bojeninformation für die in Indonesien notwendige schnelle Warnung (5 Minuten nach dem Erdbeben) nicht rechtzeitig vorliegen kann, aber gleichwertige Informationen in der notwendigen kurzen Zeitspanne durch die Integration von landgestütztem GPS als innovativem Element erreicht werden können. Die Bojen müssen, um wenigstens innerhalb der ersten 10 Minuten nach einem Beben Informationen liefern zu können, sehr nahe an der Erdbebenzone und damit nahe der Küste von Indonesien verankert werden. Unterschätzt wurden dabei aber die Möglichkeit des „Vandalismus“ durch Fischer, die die Bojen als Festmacher nutzen, und der dichten Schiffsverkehr nahe der Küste.
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