bandy – Übersetzung – Keybot-Wörterbuch

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A selection of Screentests is shown in continuous projection together with other Warhol films ( Eat, Kiss, Sleep, Empire) presented on ultra-flat screens let into the wall. In order to underscore the museum-like impression, Mary Lea Bandy is also showing a part of the works in classically fashioned wooden frames.
In den Kunst-Werken werden Warhols Filme wie Gemälde präsentiert, zwischen denen sich der Betrachter hin und her bewegen kann. So wird eine Auswahl der Screentests zusammen mit anderen Warhol-Filmen (Eat, Kiss , Sleep, Empire ) kontinuierlich und gleichzeitig projiziert und auf in die Wand eingelassenen Ultraflachbildschirmen präsentiert. Um diesen Eindruck der musealen Präsentation zu verstärken, wird ein Teil der Arbeiten von Mary Lea Bandy auch von klassisch dimensionierten Holzrahmen gefasst gezeigt. So entsteht zunächst der Eindruck einer Gemäldegalerie, bevor man realisiert, dass es sich um bewegte Bilder handelt. Bereits jetzt ist das Ausstellungskonzept unter Kritikern umstritten. Wer sich selbst ein Bild von Warhols Filmen machen möchte, sollte die Gelegenheit nicht verpassen. "Nichts kann die Erfahrung ersetzen, zwischen diesen Bildern hin- und herzugehen", urteilte die Süddeutsche Zeitung trotz Vorbehalten am Konzept der Schau, "Vielleicht werden sie für viele überhaupt erstmals so zugänglich."
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Mary Lea Bandy, artistic director of the film department of the Museum of Modern Art, presides over several thousand videos and 19,000 films. On the occasion of MoMA’s guest appearance in the Neue Nationalgalerie, Berlin, which features its painting and sculpture collection, she was invited by one of the most active art institutions in Berlin to develop an experimental form of presentation for Andy Warhol’s art works on film.
Mary Lea Bandy, die künstlerische Leiterin der Filmabteilung des Museum of Modern Art, ist Herrin über mehrere tausend Videos und 19.000 Filme. Anlässlich des Gastspiels der Gemälde- und Skulpturensammlungen des MoMA in der Neuen Nationalgalerie wurde sie von einer der umtriebigsten Berliner Kunstinstitutionen eingeladen, eine experimentelle Präsentationsart von filmischen Kunstwerken Andy Warhols zu entwickeln. Ausgangspunkt für die ungewöhnliche Ausstellung in den Kunst-Werken sind Warhols Screentests, kurze Filme von drei bis vier Minuten Länge, die bewegte Porträts von Superstars der Factory und bekannter Persönlichkeiten wie Salvador Dali, "Baby" Jane Holzer oder Dennis Hopper zeigen. Über 500 dieser "Probeaufnahmen" sind zwischen 1964-1965 entstanden. Nicht nur, dass Warhol mit seinen Screentests das Casting-System Hollywoods ironisch für den Underground übernahm, er wollte sie gleichermaßen als "moving stills", als Porträts im Sinne der Tradition von Malerei verstanden wissen. Die konzeptionelle Nähe zwischen seinen Siebdruckporträts und den starren Einstellungen der "handlungslosen" Screentests scheint unübersehbar. Andy Warhol: Motion Pictures unternimmt nun den Versuch, diese Nähe ganz unmittelbar erfahrbar zu machen.