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In den Kunst-Werken werden Warhols Filme wie Gemälde präsentiert, zwischen denen sich der Betrachter hin und her bewegen kann. So wird eine Auswahl der Screentests zusammen mit anderen Warhol-Filmen (Eat, Kiss , Sleep, Empire ) kontinuierlich und gleichzeitig projiziert und auf in die Wand eingelassenen Ultraflachbildschirmen präsentiert. Um diesen Eindruck der musealen Präsentation zu verstärken, wird ein Teil der Arbeiten von Mary Lea Bandy auch von klassisch dimensionierten Holzrahmen gefasst gezeigt. So entsteht zunächst der Eindruck einer Gemäldegalerie, bevor man realisiert, dass es sich um bewegte Bilder handelt. Bereits jetzt ist das Ausstellungskonzept unter Kritikern umstritten. Wer sich selbst ein Bild von Warhols Filmen machen möchte, sollte die Gelegenheit nicht verpassen. "Nichts kann die Erfahrung ersetzen, zwischen diesen Bildern hin- und herzugehen", urteilte die Süddeutsche Zeitung trotz Vorbehalten am Konzept der Schau, "Vielleicht werden sie für viele überhaupt erstmals so zugänglich."
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