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1928 schreibt sich Jackson Pollock im Alter von 16 Jahren in Los Angeles an der Manual Arts High School ein. Durch seine schwierigen Familienverhältnisse ist sein Lebenslauf von Jugend an durch Depressionen und Alkoholkonsum geprägt. Nach zweimaligem Schulverweis wechselt er 1930 an die New Yorker Art Students League, wo er schließlich die Malereiklasse von Thomas Hart Benton besucht, bei dem schon Pollocks Bruder Charles studiert hatte. Benton, ein Vertreter des amerikanischen Regionalismus, lehnt die europäischen Modernismen vehement ab und orientierte sich stilistisch stattdessen an Vorbildern wie El Greco, Tintoretto oder Rubens. Ohne in einen chauvinistischen Provinzialismus zu verfallen, konzentriert er sich dabei auf eine Malerei, die eine kraftvolle Formulierung plastischer Werte mit den Themen der Eroberung des Westens und des Lebens der Indianer verbindet. Der "imaginäre Westen", den Pollock in seinen frühen Arbeiten thematisiert, ist Bentons Leitsatz von der klassischen amerikanischen Landschaft als "ausgedehnter Horizontalität" verpflichtet. Zwei frühe grafische Arbeiten in der Ausstellung, Harbor and Lighthouse (um 1934-38) und Gay Head (um 1936) dokumentieren diesen Einfluss. So zeigt Pollock Motive der kultivierten amerikanischen Ostküste in der Manier einer von Pionieren neu entdeckten Wildnis.
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