|
|
„Unser Kunde muss wissen, wie er mit unserem Produkt umgehen soll. Deshalb ist es wichtig, dass wir eingebunden werden“, sagt Dr. Isabella Hebeiß. Gefahren von Neuentwicklungen einordnen? Für die promovierte Chemikerin steht das Sich-Herantasten an neue Stoffe auf der Tagesordnung. „Es ist unsere Expertise, Stoffe einzuschätzen. Sobald der Stoff in der Entwicklung wichtiger wird, werden Tests gemacht.“ Die Sicherheitsdatenblätter lässt Dr. Isabella Hebeiß von mindestens vier Augen prüfen. Auch von den Produktmanagern. „Vier Augen sehen mehr als zwei. Der Anspruch unserer Abteilung ist absolute Fehlerlosigkeit.“ Mit dem Sicherheitsdatenblatt allein ist es nicht getan. Die Abteilung kümmert sich auch um die Erstellung der Sicherheitsdatenblätter und darum, dass die dort verankerten Informationen – Gefahren- und Transportsymbole, H- und P-Sätze – auch auf die Produktetiketten kommen. „Wir stellen die Etiketten der Produktion zur Verfügung, sodass die Produkte entsprechend gekennzeichnet werden können. Auch in Abstimmung mit der Materialwirtschaft prüfen wir, ob alles seine Richtigkeit hat“, so Cornelia Friedrich. Überhaupt ist die Abteilung gut im Unternehmen vernetzt. Aufträge und Anfragen kommen nicht nur aus der Produktion, sondern auch aus dem Vertrieb, dem Einkauf, dem Produktmanagement und natürlich aus der Abteilung für Forschung und Entwicklung. Auch mit anderen Themen kommen die Damen aus Umwelt und Sicherheit auf ihre Kollegen zu, zum Beispiel beim Immissions- und Gewässerschutz, bei Abfall und Brandschutz oder Arbeitssicherheit betreffen.
|