|
|
Als wilder, kritischer Körper, das muss man zugeben, tritt dann auch der italienische Pavillon auf wenngleich in vollkommen reaktionärer Stoßrichtung. 240 italienische Prominente, darunter auch eine Reihe Denkerstars der Linken, bat der rechtspopulistische Kurator Vittorio Sgarbi darum, ihre Künstler für den Pavillon auszusuchen, in der Gewissheit, mit dieser Auswahl die sogenannte Kunstmafia aus Kritikern und Kuratoren zu düpieren: Larte non è cosa nostra. Nein, dieser Flohmarkt aus ausgestopften Eisbären und Pseudo-Dalís ist Niemandes Sache, auch wenn es erhellend wirkt, Mario Botta, Sir Norman Foster, Claudio Magris oder Dario Fo plötzlich so nackt dastehen zu sehen.
|