gue – Übersetzung – Keybot-Wörterbuch

Spacer TTN Translation Network TTN TTN Login Français English Spacer Help
Ausgangssprachen Zielsprachen
Keybot 9 Ergebnisse  www.akeuropa.eu
  European Parliament: Wo...  
The Progressive Alliance of Socialists and Democrats (S&D), the Greens and the European United Left (GUE) de facto voted unanimously for the rejection. They were followed by more than a third of the European People's Party (EPP), a small number of Liberals (ALDE) and about half of the independent MEPs (NI).
Die Allianz der Sozialisten & Demokraten (S&D), die Grünen und die Vereinigten Europäischen Linken (VEL) stimmten de facto geschlossen für die Ablehnung. Ihnen folgten mehr als ein Drittel der Europäischen Volkspartei (EVP), einige wenige Liberale (ALDE) und in etwa die Hälfte der fraktionslosen Abgeordneten (NI). Gegen eine Ablehnung sprachen sich vor allem die EVP, die ALDE, die Europäischen Konservativen (ECR), die Fraktion Europa der Freiheit und Demokratie (EFD), die Hälfte der Fraktionslosen und ein ungarischer S&D-Abgeordneter aus.
  Public Country-by-Count...  
S&D, the Greens/EFA and GUE/NGL agree differently: the EU could go beyond international OECD Standards and should assume a pioneering role in the fight against tax avoidance and evasion. In particular, the GUE/NGL thinks that the proposal is not going far enough.
Die S&D, die Grünen/EFA und die GUE/NGL sind sich andererseits einig: Die EU kann hier über internationale OECD-Standards hinausgehen und soll eine Vorreiterinnenrolle im Kampf gegen Steuervermeidung und -hinterziehung einnehmen. Besonders der GUE/NGL geht der Vorschlag nicht weit genug, aber auch die S&D Fraktion, sowie die Grünen/EFA haben sich deutlich für einen niedrigeren Schwellenwert von 40 Millionen Euro Mindestnettoumsatz eingesetzt, um weit mehr große, multinationale Unternehmen verpflichtend transparent zu machen. Transparenz, die über Steuerbehörden hinausgeht und für alle frei zugängliche Informationen bereitstellt, da sind sich die drei Faktionen ebenfalls einig, ist ein wichtiger Meilenstein, um Steuervermeidung und Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
  Public Country-by-Count...  
S&D, the Greens/EFA and GUE/NGL agree differently: the EU could go beyond international OECD Standards and should assume a pioneering role in the fight against tax avoidance and evasion. In particular, the GUE/NGL thinks that the proposal is not going far enough.
Die S&D, die Grünen/EFA und die GUE/NGL sind sich andererseits einig: Die EU kann hier über internationale OECD-Standards hinausgehen und soll eine Vorreiterinnenrolle im Kampf gegen Steuervermeidung und -hinterziehung einnehmen. Besonders der GUE/NGL geht der Vorschlag nicht weit genug, aber auch die S&D Fraktion, sowie die Grünen/EFA haben sich deutlich für einen niedrigeren Schwellenwert von 40 Millionen Euro Mindestnettoumsatz eingesetzt, um weit mehr große, multinationale Unternehmen verpflichtend transparent zu machen. Transparenz, die über Steuerbehörden hinausgeht und für alle frei zugängliche Informationen bereitstellt, da sind sich die drei Faktionen ebenfalls einig, ist ein wichtiger Meilenstein, um Steuervermeidung und Steuerhinterziehung zu bekämpfen.
  The fight against tax a...  
This view is not shared by the Regner-Bayet Report, the GUE/NGL and the Greens/EFA: only disclosed data, which is available to all, creates new transparency, a save environment for investment and fair competition.
Schließlich wird auch noch darüber debattiert, für wen die offengelegten Daten letztlich zugänglich sein sollen. Die Kommission spricht sich wie einige Parlamentsfraktionen dafür aus, die gewonnenen Informationen den zuständigen Behörden zukommen zu lassen. Immerhin gehe es darum, Wettbewerbsverzerrungen durch zu viel öffentliche Informationen international zu vermeiden. Das sehen der Regner-Bayet-Bericht, die GUE/NGL und auch die Grünen/EFA anders: offengelegte Daten, die für alle einsehbar sind, schaffen neue Transparenz und damit erst ein sicheres Investitionsumfeld und fairen Wettbewerb. Gerade auch der vor kurzem veröffentlichte Oxfam-Bericht, der auf Basis der bereits für europäische Banken verpflichtenden länderweisen Berichterstattung erarbeitet wurde, zeigt, wie hoch entgangene Steuereinnahmen in diesem Bereich sind und dass Offenlegung nicht mit Wettbewerbsverlusten einhergeht.
  Heated debate on the se...  
The rate of depreciation for income tax should be reduced to 20 percent and limited to a period of five years, transfer pricing within corporations must not be misused, a black list of tax havens shall be introduced and the switch-over clause should be set at a value of 15 %. This was supported by the Greens and GUE factions.
Der zuständige Berichterstatter der S&D Fraktion sieht ein wesentliches Problem im unfairem Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten. Er betonte, dass die Harmonisierung der europäischen Steuerpolitik Priorität hat. Dazu zählen Maßnahmen wie eine einheitliche Körperschaftssteuerbemessungsgrundlage. Unternehmen sollen Steuern dort zahlen, wo sie Profit machen. Die Abschreibungsmöglichkeit bei Zinsen sollte auf 20 Prozent reduziert werden und auf einen Zeitraum von fünf Jahren limitiert werden, Transferpreise innerhalb der Unternehmen dürfen nicht missbraucht werden, eine schwarze Liste der Steuerparadiese soll eingeführt werden und die Switch-Over Klausel sollte bei einem Wert von 15 % liegen. Unterstützung kam von den Grünen und GUE Fraktionen.
  EU Parliament discusses...  
The European People's Party and the Liberals of ALDE were rather holding back with making more demands. In the opinion of the Left factions, such as GUE/NGL and the Greens, but also of the European Conservatives, the proposal did not go far enough.
Im Parlament gab es am Donnerstag eine Aussprache mit EU-Kommissar Frans Timmermans zum Vorschlag des interinstitutionellen Transparenzregisters. Timmermans hob, wie auch vergangene Woche, hervor, welch Fortschritt der neue Vorschlag sei, vor allem durch die Verankerung des Prinzips: keine Registrierung, kein Meeting in allen drei EU-Institutionen. Mit diesem Prinzip werde das Transparenzregister so verpflichtend wie möglich. Von Seiten der Fraktionen wurde anerkannt, dass es einer Stärkung des BürgerInnenvertrauens bedarf, bei der Einschätzung über das Transparenzregister gingen die Meinungen jedoch auseinander. Die Europäische Volkspartei und die Liberalen von ALDE waren eher zurückhaltend mit weiteren Forderungen. Den linken Fraktionen, wie GUE/NGL und die Grünen, aber auch den europäischen Konservativen ging der Vorschlag nicht weit genug. Auch von Seiten der AK wird es als verpasste Chance angesehen, ein tatsächlich rechtlich verbindliches Transparenzregister vorzuschlagen und zu diskutieren. Der aktuelle Vorschlag kann eher als der kleinste gemeinsame Nenner angesehen werden, der noch dazu Gefahr läuft, in weiteren Verhandlungen noch weiter verwässert zu werden.
  Improved labour conditi...  
So far, over 180 amendments have been submitted to the document prepared by the rapporteur of the GUE/NGL group, which may be seen as a sign for a broad engagement by the Committee, but also by Parliament.
Nicht erst seit dem Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza im Jahr 2013 in Bangladesch wird die Abwesenheit von grundlegenden Arbeitsstandards in der Bekleidungsindustrie vermehrt angeprangert. Mit über 1000 Toten machte der folgenschwere Zusammenbruch des Fabrikgebäudes auf die traurige Realität aufmerksam, unter welch schlechten und gefährlichen Bedingungen ArbeiterInnen die Kleidung vieler internationaler Bekleidungskonzerne produzieren. Ein Großteil der dort tätigen ArbeitnehmerInnen sind Frauen. Arbeiterkammer und Gewerkschaften setzen sich schon länger für die Einhaltung von Arbeitsstandards in der Textilbranche ein. Umso begrüßenswerter ist es, dass sich das Europäische Parlament nun endlich mit der Entwicklung einer konkreten Leitinitiative für die Bekleidungsbranche befasst. Über 180 Änderungsanträge wurden bisher zu dem von der Berichterstatterin der GUE/NGL-Fraktion erstellten Dokument eingereicht, was als Zeichen für ein breites Engagement innerhalb des Ausschusses, aber auch des Parlaments gewertet werden kann. Der Bericht fordert die Kommission auf, einen Legislativvorschlag für verbindliche Standards auszuarbeiten.
  Profits should be taxed...  
Market-liberal parties as well as the economic umbrella association Business Europe are in favour of a voluntary consolidation from this threshold. In contrast, S&D, Greens/EFA, GUE/NGL as well as the trade union representative Katja Lehto-Komulainen criticised the minimum net turnover as being too high.
An der ersten öffentlichen Anhörung, die letzte Woche zu beiden Vorschlägen gemeinsam im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) im Europäischen Parlament stattgefunden hat, haben auch VertreterInnen von ArbeitgeberInnen, ArbeitnehmerInnen und der Zivilgesellschaft teilgenommen. Fast alle der Anwesenden haben sich für den gemeinsamen Beschluss beider Vorschläge, also der gemeinsamen Bemessungsgrundlage sowie ihrer Konsolidierung, ausgesprochen. Heftig diskutiert wurde jedoch, ob die Konsolidierung ab einem Mindestnettoumsatz von 750 Millionen Euro verpflichtend erfolgen soll. Marktliberale Fraktionen sowie der Wirtschaftsdachverband Business Europe sprechen sich für eine freiwillige Konsolidierung ab diesem Schwellenwert aus. Die S&D, die Grünen/EFA, die GUE/NGL wie auch die Gewerkschaftsvertretende Katja Lehto-Komulainen kritisieren hingegen den zu hoch angesetzten Mindestnettoumsatz. Analog zum Regner-Bayet-Entwurf in Bezug auf die länderspezifische Berichterstattung fordern sie eine Senkung auf 40 Millionen Euro, um so auch tatsächlich jene Unternehmen zu erfassen, die durch die Ausnutzung unterschiedlicher nationaler Regelungen ihre Steuerleistungen minimieren.
  AK EUROPA: Better Regul...  
Fabio De Masi (GUE) was in particular critical of the tool of impact assessment: "Impact assessment does not measure the "externalised costs" of a lack of regulation, but only the costs, which companies incur, when regulations are made. For example, externalised costs for the society include environmental damage or financial crises, which, however, are ignored."
Teil des "Better Regulation"- Pakets vom 19. Mai 2015 ist der Vorschlag der Kommission für eine neue Interinstitutionelle Vereinbarung (IIV) über Bessere Rechtsetzung. Die Kommission plant darin den Gesetzgebungsprozess noch weiter zu formalisieren. Abweichungen von Kommissionsvorschlägen sollen in Zukunft schwerer möglich sein. Änderungen durch Rat oder EP sollen noch einmal durch ein bürokratisches Gremium evaluiert werden. Im Zentrum dieser sogenannten Folgenabschätzung stehen wieder die wirtschaftlichen Belastungen für Klein- und Mittelunternehmen. Bei den am Podium vertretenen Abgeordneten stieß dieser Vorschlag auf breite Ablehnung. Fabio De Masi (GUE) sah insbesondere das Instrument der Folgenabschätzung kritisch: "Folgenabschätzung misst nicht die "externalisierten Kosten" von fehlender Regulierung, sondern nur die Kosten, die Unternehmen entstehen, wenn reguliert wird. Die externalisierten Kosten für die Gesellschaft bestehen etwa in Umweltschäden oder Finanzkrisen und werden ignoriert." Auch Gabriele Bischoff kritisierte: "Wir befinden uns in einem Prozess der De-politisierung. Daher ist die bessere Rechtssetzungsagenda jetzt besonders gefährlich. Es ist ein technokratischer Prozess, der die BürgerInnen Europas noch weiter frustrieren wird und ihnen nicht das notwendige Vertrauen in die EU zurückgeben wird. Wir sollten bessere Rechtssetzung als politisches Thema diskutieren und nicht als rein technisches."