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Hectographed leaflets before the school gates, the introduction of a smokers’ corner, a basement for band practice, going on demos, behind red banners with slogans, news plastered on walls, jeans as an attitude, long hair, army parka, anti-nuclear power, Pershing II – that was life as they knew it – Heiner Wemhöner, Gunda and Peter Niemann.
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Hektographierte Flugblätter vor dem Schultor, die Einführung einer Raucherecke, ein Bandkeller, auf Demos gehen, hinter roten Spruchbändern, Wandzeitungen, Jeans als Haltung, lange Haare, BW Parka, Anti AKW, Pershing II – so kannten wir es, Heiner Wemhöner, Gunda und Peter Niemann. Das ist lange her, war damals richtig und wichtig, ist aber vorbei. Heute sitzen die 68er an den Hebeln der Macht und fordern Ehrerbietung für das Erkämpfte in Form von „weiter so“ auf dem einstmals richtigen Weg. Das ist eher Kampfsentimentalität als Sorge um den Fortgang der Welt. Bedenkt man, dass am Ende der 60er Jahre nur ein Bruchteil der Jugend echte 68er waren, stellt sich die Frage, woher heute so viele aufrechte Kämpfer aus den alten Zeiten kommen.
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