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Sankt Hubertus lebte in Belgien und war der erste Bischof von Liège (Lüttich) im frühen 8. Jahrhundert. Er ist der Schutzheilige der Jäger, was auf eine geschichte aus seiner Jugend zurück geht. Er war ein Adeliger, der am Hofe von Austrasia in Metz lebte und dort seine Frau Floribanne, die Tochter von Dagobert, dem Graf von Leuven, heiratete. Sie starb bei der Geburt ihres Sohns Floribert, und aus Trauer verlies Hubertus den Hof und zog sich in den Wald der Ardennen zurück, wo er in der Jagd Trost suchte. Er jagte jeden Tag, auch an hohen Feiertagen, doch als er am Karfreitag einen großen Hirsch verfolgte drete sich dieser plötzlich zu ihm um. Da erkannte er, dass der Hirsch ein Kruzifix in seinem Geweih hatte und der Hirsch sprach: "Hubertus, wenn Du Dich nicht dem Herrn zuwendest und ein gottgefälliges Leben führst, wirst Du bald in die Hölle eingehen!" Er steig von seinem Pferd, kniete nieder und fragte: "herr, was wünschst Du was ich tue?" Der Hirsch antwortete: "Gehe zu Lambert, er wird Dich leiten!". So ging er nach Maastricht, wo Lambert Bischof war, verschenke all sein Hab und Gut, dankte als Erbe zugunsten seines Bruder ab, und begann eine Ausbildung zum Priester.
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