hue – Traduction – Dictionnaire Keybot

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The city images are also undeniably mysterious, but in a more open and declarative way, bringing an organic hue to an essentially urban subject and thus making us question the relationship of natural to man-made in our supposedly environment-conscious society.
Zwei frühe Schwarz-Weiß-Fotografien von Collins aus dem Jahr 1989, die im selben Londoner Raum hängen, zeigen runde Restauranttische, die mit Tischtüchern umwickelt sind – darunter scheinen sich die gedeckten Speisen abzuzeichnen. Die Bilder sind bewusst geheimnisvoll gehalten, kryptisch in dem Sinne, dass sie mit einer Bildhaftigkeit spielen, die ihre Bedeutung bewusst verbirgt. Die Stadtbilder sind ebenso geheimnisvoll, aber auf eine offenere und aussagekräftigere Weise. Sie erweitern das eigentlich urbane Thema um eine organische Komponente und zwingen uns, die Beziehung zwischen der Natur und dem vom Menschen Geschaffenen in unserer vordergründig umweltbewussten Gesellschaft zu hinterfragen.
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A different image seems to echo in each of his paintings and graphic works, a different location that has been remembered, imagined, or created in paint: in Peter Doig's print 100 Years Ago (2001) hanging in Dr. Ariane Grigoteit's recently refurbished office, a long-haired man in a canoe gazes back at the viewer; together with the red hue of the boat, his silhouette is reflected in the waves below him.
In jedem seiner Gemälde und Bilder scheint ein anderes Bild nachzuhallen, ein anderer Ort, der erinnert, erdacht, gemalt oder abgemalt wurde: Von Peter Doigs Druckgrafik 100 Years Ago (2001), das im erst kürzlich eingerichteten Büro von Dr. Ariane Grigoteit hängt, blickt dem Besucher ein langhaariger Kanufahrer entgegen, dessen Umrisse sich mit dem Rot des Bootes in den Wellen wiederspiegeln. Die auf dem Wasser treibende Gestalt könnte ein Jäger sein, und doch gleicht sie eher einer verblassten Rocklegende der Siebziger, einem Image von einem Plattencover oder Poster, das auf einem Flohmarkt entdeckt wurde.
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The Ukrainian artist’s photographs, made in 1986 and part of the Deutsche Bank Collection, might have a nostalgic sepia hue, but they portray the tragicomic reality of the Soviet Union in its dying days.
Seit Jahrhunderten sind Badende ein beliebtes Motiv in der Kunst. Meist geht es dabei nicht nur darum, die Eintracht zwischen Mensch und freier Natur zu feiern. Das Sujet liefert auch einen guten Vorwand, den nackten weiblichen Körper in Szene zu setzen. Boris Mikhailovs Serie Salzsee ist allerdings das diametrale Gegenteil zu jeder erotisch aufgeladenen Wellness-Idylle: Gut gelaunte Matkas, deren füllige Körper die Badeanzüge fast zu sprengen scheinen, tummeln sich in einem von qualmenden Industrieanlagen umgebenen See, in den riesige Abwasserrohre münden. Gerade die Zuflüsse aus den Fabriken sind es, die hier für den angeblich heilenden Salzgehalt des Wassers sorgen. Die 1986 entstandenen Fotografien, mit denen der ukrainische Künstler auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, präsentieren sich zwar in nostalgischer Sepia-Tönung, zeigen aber die tragikomische Realität der Sowjetunion im Endstadium.
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This final coat eliminates both the materiality of the bronze and the original color of the plaster model, while allowing it to resonate in the memory through the relief character of the earlier painted layer. The sculptures’ dull, “dead” grey hue inspires insecurity; in spite of their weight, it negates the classic warm, metallic surface attraction.
Für Gerhard Richter spielte dieser Gedanke einer unwillkürlichen Ergänzung der fehlenden Farbe in der Imagination des Betrachters eine kaum weniger entscheidende Rolle. In den Zwei Skulpturen für einen Raum von Blinky Palermo von 1971 wird Farbe regelrecht gelöscht. Gipsmasken der beiden Künstler erhielten zunächst einen dicken Farbauftrag, wobei der Pinselduktus betont erhalten blieb. Von den bemalten Masken wurden sodann zwei Bronzeabgüsse gefertigt, die zuletzt einen dünnen grauen Überzug erhielten. Der Überzug löscht die Materialität der Bronze wie auch die ursprüngliche Farbigkeit des Gussmodels, lässt diese aber durch die reliefartig eingeprägte Struktur des Auftrags in Erinnerung immer noch nachklingen. Der stumpfe, "tote" Grauton der Plastiken erzeugt Verunsicherung, negiert er doch neben ihrem spezifischen Gewicht den klassischen warm-metallen Oberflächenreiz der Bronze. Ähnlich, doch ebenso schwer einschätzbar, sind die grau gefassten Wachsmodelle in Pia Stadtbäumers Installation Androgyn/ Gynander, 1993. Das unsichtbar Verborgene bleibt aber unter der Oberfläche nach wie vor existent und kann so die Wirkung des Werkes entscheidend mit bestimmen. Nachdem Andy Warhol 1964 die Fassade eines von Philip Johnson geschaffenen Gebäudes mit Verbrecherphotos der Most Wanted Men gestaltet hatte (einen Artikel von Irit Krygier über das Werk von Andy Warhol lesen Sie hier), ließ er diese nach massiven Protesten der Öffentlichkeit mit silbergrauer Aluminiumfarbe überstreichen, sich dessen sicherlich vollkommen bewusst, dass in der Phantasie der Passanten die darunter liegenden Konterfeis auch weiterhin präsent blieben, wodurch ihre Wirksamkeit und Intensität noch zusätzlich gesteigert wurden.