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Bei bestehenden Direkt-Analyse-Systemen für Atmosphärendruck-Ionenquellen tritt vor allem bei komplexen Proben eine unspezifische Ionenbildung auf; denn aufgrund zahlreicher Ionen-Molekül-Reaktionen in der Ionenquelle kommt es zu Ionensuppression und Artefakt-Bildung. Die entscheidende Neuerung der DIP-APCI-Quelle liegt in der temperaturprogrammierbaren Schubstangenspitze, mit der die Analysensubstanz kurz vor der Korona-Nadel verdampft wird (Heizraten von 0,1 – 2 °C/s in einem Temperaturbereich von 30 – 400 °C). Durch die unterschiedlichen Dampfdrücke der Analyten kommt es zu einer zeitlich versetzten Ionisierung, so dass die Ionenbildung durch die Reduzierung von Matrixeffekten wesentlich spezifischer wird.
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