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The show represents the very first exploration into the multiple influences the glam aesthetic has exerted on art, photography, fashion, and graphic design. On view are works by artists like David Hockney, Sigmar Polke, Katharina Sieverding, Allen Jones, and Jürgen Klauke, all of whom are part of the Deutsche Bank Collection.
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Bryan Ferry führe ein so avantgardistisches Leben und sei eine so übezeugende Kunstfigur, dass man ihn in der Tate Gallery ausstellen könne - das meint jedenfalls der britische Stilguru Peter York. Und Pop Art-Pionier Richard Hamilton betrachtete Ferry immerhin als seine großartigste Kreation. Der Roxy Music-Sänger hatte bei Hamilton an der Newcastle University zwischen 1964 und 1968 Kunst studiert. Jetzt ist der stilbewusste Star tatsächlich museumsreif geworden - zwar nicht als lebendes Kunstwerk, sondern in Form der glamourösen Cover der ersten Roxy Music-LPs. Designt hat sie Ferrys ehemaliger Kommilitone, der Grafiker Nicholas de Ville. Zu sehen sind diese Artefakte der frühen 1970er in der Ausstellung Glam! The Performance of Style, die nach ihrer Premiere in der Tate Liverpool in die Frankfurter Schirn und das Lentos Kunstmuseum Linz weiterwandern wird. Erstmals veranschaulicht die Schau die vielfältigen Einflüsse der Glam-Ästhetik auf Kunst, Fotografie, Mode und Grafikdesign. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern wie David Hockney, Sigmar Polke, Katharina Sieverding, Allen Jones oder Jürgen Klauke, die alle auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten sind. Zudem präsentiert Glam! Guy Bourdins extrem stilisierte Modefotos, die Star-Porträts von Mick Rock und Jack Smiths legendäre Underground-Filme, die so unterschiedliche Künstler wie Cindy Sherman und Mike Kelley beeinflusst haben.
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