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Besonders die beeindruckende Ornamentik der hispano-islamischen Architektur war für ihre positive Aufnahme verantwortlich. Es verwundert daher nicht, dass der Baudekor in zeitgenössischen Publikationen prominent vertreten war. Das Ornament spielte in architektonischen Ansichten genauso eine Rolle, wie als de-kontextualisiertes geometrisches Muster, das in einfachster Manier für jegliche Sorte von Dekoration herangezogen werden konnte (Abb. 3-4). Girault de Prangeys partielle Darstellung eines Bogens illustriert das dokumentarische Interesse an der Art, wie Ornamente am Bau verwendet wurden (Abb. 5). Er zeigt die gesamte Konstruktionsfolge der Arkade vom Säulenschaft über das Kapitell, den Bogen, das Zwischengesims zu den oberen Bögen. Am anderen Ende der Skala steht Owen Jones, der mehr am Dekor interessiert war und das Ornament in substanzlose Muster umwandelte, die sich über die ganze Fläche seiner Tafeln erstreckten – fixfertig für die unveränderte Wiederverwendung (Abb. 6-8). – AVB
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