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d'USD par an , principalement à destination d'Israël et du Maghreb. Cette situation s'explique non seulement par des facteurs extérieurs, mais aussi par les politiques économiques nationales. Les évaluations du climat des affaires dans la zone méditerranéenne montrent que ce dernier y reste nettement moins favorable que dans les nouveaux États membres de l'UE, sauf en Israël, en Jordanie et en Tunisie.
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In the wake of September 11, the second Intifada and the war in Iraq, the Barcelona Process has gradually put more emphasis on the first chapter of the Barcelona Declaration, in particular political and security cooperation. Issues related to justice and home affairs, border control, the fight against terrorism and crime have come to the forefront in the Euro-Mediterranean Partnership. However, security issues have not been emphasised at the expense of basic political rights and freedoms. There is broad consensus that political reform remains key to achieving sustainable security and stability in the region. The political situation in many of the countries of the region is characterised by the need to further democratic reforms, including free and fair elections and respect for the rule of law and for fundamental freedoms and human rights. While constitutions in the region often provide for freedom of thought, opinion and association, legal provisions may also stipulate numerous restrictions, in some cases under the pretext of safeguarding national security or national unity. In recent years several countries have made considerable progress in these areas. At the same time, the rapid rise of moderate and reformist political Islam movements as well as political extremism has put severe pressure on political regimes in the region and sometimes slowed down progress towards more political openness and pluralism. Unresolved conflicts are also perceived as obstacles to reforms. This is particularly true of the Middle East Peace Process.
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Politische Veränderungen in den Bereichen Gesellschaft, Bildung und Kultur waren Gegenstand intensiver Diskussionen, die zu vielfältigen politischen Initiativen auf nationaler und regionaler Ebene führten. Im kulturellen Bereich waren die auf internationaler Ebene eingeleiteten Maßnahmen im Wesentlichen auf die Förderung des interkulturellen Dialogs ausgerichtet, um auf diese Weise zu Sicherheit und Stabilität beizutragen und einen „Kampf der Kulturen“ zu vermeiden. Im sozialen Bereich steht die Förderung der Organisationen der Zivilgesellschaft, die der Meinungsäußerung und der Vertretung der Interessen der Bürger dienen, im Mittelpunkt. Dies ist sowohl aus der Sicht der arabischen Länder als auch aus europäischer Perspektive ein vorrangiges Anliegen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter durch entsprechende Gesetzesänderungen, den Einfluss der Organisationen der Zivilgesellschaft und internationale Initiativen. Die Kommission wird über bilaterale Programme verschiedene nationale Maßnahmen und Projekte in diesem Bereich unterstützen. Allerdings haben regionale Ansätze hier den großen Vorteil, dass ein gewisser Gruppenzwang zur Umsetzung von Reformen, aber auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Weitergabe von vorbildlichen Verfahrenspraktiken (Best Practice) entsteht. Regionale Fördernetze zwischen den Mittelmeerpartnerländern können eine politische Hebelwirkung auslösen, die nicht zwangsläufig als von einer anderen Kultur ausgeübter Druck empfunden werden. Daher sind die gegenwärtigen Regionalprogramme für die Mittelmeerregion schwerpunktmäßig auf den kulturellen Dialog und das kulturelle Erbe, auf Kooperations- und Austauschprogramme für Jugendliche, auf die Heranbildung einer aktiven Zivilgesellschaft und die Förderung der Gleichstellung ausgerichtet.
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