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Von den einfarbigen Gemälden geht eine meditative Ruhe aus. Das gedämpfte Grau von Return 1 (1964-65) ist typisch für die Farbigkeit seiner frühen Arbeiten. Zunächst beschränkt sich Marden auf Schwarz, Grau oder matte Grüntöne. Dabei eliminiert er den sichtbaren Pinselstrich, glättet die Oberflächen seiner Leinwände mit Messern und Spachtel. Belebt werden sie von Kratzern, Rissen oder Passagen, die die Grundierung durchscheinen lassen. Am unteren Rand seiner Gemälde lässt er oft einen schmalen Leinwandstreifen stehen. Spuren der heruntertropfenden Farben verweisen hier auf den Malprozess. Zuerst verwendet der Künstler noch konventionelle Ölfarben, deren Glanz ihn aber rasch zu stören beginnt. Seit 1966 mischt er sie mit Terpentin und heißem Bienenwachs. Dadurch wirken seine Farben matter und undurchdringlicher, verleihen den Bildern ihre ganz eigene Präsenz. Marden beginnt auch, mehrere gleichgroße Leinwände miteinander zu kombinieren. Etwa bei Point (1969), einer subtilen Komposition aus drei grün-grauen Feldern, deren Töne sich nur in Nuancen unterscheiden. Das Triptychon zitiert die Form eines Altarbildes. Statt einem Heiligen ist es allerdings den Variationen einer einzigen Farbe gewidmet.
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