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In doing so, GZH! heal a rift which has scarred me for years, which is the punks' disdain for Zappa ("hippie!“) and Zappa's disdain for Punk. If you like both, as I do, you tend to be disdained by both "communities"! Zappa vs. Punk was fought out in the pages of New Musical Express in the late-70s and early-80s, and explains why there was never the kind of Zappa-worship here you got in the DDR and rest of eastern Europe: Zappa's disdain of Punk made him deeply unfashionable. Charles Shaar Murray, NME-writer and a total Mothers of Invention freak back in the day, presented FZ with the Sex Pistols, only to be told this was rubbish designed to sell boutique clothes (CSM's early journalism was replete with references to Zappa; so much so, that I think "punk", not a common English word at the time, was itself borrowed from "Hey Punk" on We're Only in It for the Money). Punk style comes naturally to British rock musicians. As the late Charlie Mitton pointed out, punk distilled a certain urgency and brittleness which informed Brit blues of the 60s. What was previously seen as a defecit was reinterpreted as a plus. So Gabba Zappa Hey! also solve the old "trying to be American" curse of Prog.
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Ich persönlich sehe keinen Sinn in der Reproduktion von bekannten Aufnahmen in der Öffentlichkeit. Heutzutage gibt es im Rock jede Menge davon, und es scheint mir ein Abstieg in die seelenlose Repertoire-Fixierung von "klassischen" Aufführungen. Ich mag eine Wendung, eine Einsicht, eine Überraschung, nicht immer nur die gleiche alte Leier. Gabba Zappa Hey! zu sehen haute mich sprichwörtlich aus den Socken. Sie spielen Zappa-Stücke als Hardcore-Punk-Nummern, bellen Nummern wie "Lemme Take You To the Beach" und "Frogs with Dirty Little Lips" mit einem Londoner Aggro, der an die UK Subs erinnert (eine meiner Lieblings Punk bands). GZH! heilen einen Narbe, die mich jahrelang gezeichnet hat: die Verachtung für Zappa ("Hippie!") unter den Punks und Zappas Verachtung für Punk. Wenn du beides magst, so wie ich, riskierst Du von beiden "Gemeinschaften" verschmäht zu werden! Zappa vs. Punk wurde in den späten 70er und frühen 80er Jahren auf den Seiten des New Musical Express ausgekämpft und erklärt, warum es hier nie eine Zappa-Anbetung, so wie in der DDR und in Osteuropa gab: Zappas Verachtung für Punk machte ihn zutiefst unmodern: Charles Shaar Murray, NME-Autor und zur damaligen Zeit ein totaler Mothers of Invention-Freak, präsentierte FZ mit den Sex Pistols, nur um gesagt zu bekommen, das wäre Müll, der nur dazu tauge, Boutique-Klamotten verkaufen (der frühe Journalismus von CSM war so voll von Bezügen zu Zappa, dass ich denke, dass "Punk", damals noch kein gebräuchlicher Begriff, von "Hey Punk" auf We're Only in It for the Money entliehen wurde). Der Punk-Stil liegt den Britischen Rockmusikern im Blut: Wie der verstorbene Charlie Mitton es ausdrückte, destillierte der Punk eine gewisse Dringlichkeit und Brüchigkeit die dem Brit Blues der 60er Jahre zugrunde lag. Was zuvor als Defizit angesehen wurde, wurde als Plus neu interpretiert. Deshalb beseitigen Gabba Zappa Hey! auch den alten Fluch des Prog-Rocks "Amerikanisch sein zu wollen". Sie sind eine großartige Band und haben mich zum ersten Mal in meinem Leben kopfüber tanzen lassen (ohne die Cardiacs je gesehen zu haben, verstehst du). Die Kids dachten, ich wäre verrückt geworden.
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