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Das Gesichtsfeld des Menschen beträgt ca. 180°. Aber nicht überall sehen wir gleich scharf. Die Gesichtsfeldmitte, also der Bereich der Blickrichtung, verfügt über die beste Sehschärfe. Diesen Bereich benötigen wir, um lesen zu können und Feinheiten zu erkennen. Nach außen hin nimmt der Visus (die Sehschärfe) ab. Schon 5 Grad seitlich der Blickrichtung ist der Visus auf 30% gesunken (vgl. untenstehende Abbildung). Die Randzone der Netzhaut, die Peripherie, ermöglicht die räumliche Orientierung. Die Netzhaut enthält Millionen von Sinneszellen; diese werden von den einfallenden Lichtstrahlen gereizt, und diese Reize leitet der Sehnerv in Form elektrischer Signale an das Gehirn weiter. Erst dort entsteht das eigentliche Bild, das wir sehen.
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