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Sonderborg: Es war wundervoll. Immer wenn ich ankam, saß Mr. Cross am Check-In und sagte: "Welcome home, Mr. Sonderborg!" und ich dachte: "Och Gott, stimmt ja, is' ja wahr!" Das war so fabelhaft. Ich konnte ein Appartement mit zwei Räumen mieten. Im größeren habe ich gemalt, vorher Zeitungspapier ausgebreitet, die Herald Tribune, alles abgedeckt, die Leute vom Hotel haben mir noch so einen alten Teppich gegeben für den Grund... In der Nacht habe ich dort meine Bilder gemalt und bin dann in die Jazz-Keller gegangen. Das ist natürlich das Schöne an New York, ich wusste, auch wenn ich bis spät arbeite, kann ich danach noch Musik hören, Thelonious Monk zum Beispiel. Der Jazz ist ja im Grunde genommen die klarste, die künstlerischste Musikform.
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