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Im Bezug auf das Humankapital erfuhr der Libanon seit Beginn der arabischen Umbrüche, durch die sinkende Anzahl von Besuchern, einen stetigen Rückgang im Tourismussektor. Hinzu kommen verschiedene Sicherheitsprobleme im Libanon, welche die Attraktivität des Staates als Reiseland verringern, insbesondere die Entführung von sieben estnischen Touristen im März 2011. Auch die Anzahl von saudischen Besuchern, die im Durchschnitt drei bis viermal mehr Geld in ihren Urlaub ausgeben als der durchschnittliche Tourist, sank von 7,5% in 2010 auf 4% in 2011. Zwar kamen mehr iranische Besucher in den Libanon, doch sind diese für ihre eher unterdurchschnittlichen Ausgaben bekannt. Zusammenfassend gibt es einen 20-30% Rückgang im Touristenstrom, was das wirtschaftliche Wachstum um 0,5-1% senken kann.
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