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“I simply feel that the diversified world is gradually losing its cultural gaps, that the differences in nationality, geography and individuals are fading. Sticking to traditions is just one of our own good wishes. I strongly believe that the people of the world will be living in an identical way. As for eliminated, probably, it is a sort of tragedy, but to the remains, it may mean nothing,” says Chinese painter and creator of animated films Zhang Gong, and his work supports this claim.
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sten seiner um 2007 entstandenen Bilder sind bevölkert von einem „Best of“ der Helden aus westlichen Comics und Animationsfilmen. Diese unterschiedlich variierte und sich multiplizierende Bande wird durch zwei östlich aussehende Monster ergänzt, die der Autor Miss Panda und Panda nennt. Miss Panda hat riesige Monokel und erinnert mit ihrer Figur an eine Frau. Ihr Kopf ist aber manchmal verlängert wie bei Gigers Alien. Panda sieht aus wie ein von einem Kind aus Lehm geformtes Mitglied des Ku-Klux-Klans, mit riesigen Monokeln auf seiner Kapuze. Eine Beschreibung wie aus einem Horrorfilm, oder? Denen im Osten kommen Kenny, Bart und Mickey aber manchmal auch komisch vor. Aus Sicht der Ewigkeit sehen also alle normal und auch wie Monster aus. Na, schau mal einer an – die Metapher ist fertig! Nichts Lustiges, oder? Der Künstler ist aber ein echter Trauervogel und fügt hinzu: „Bisher habe ich noch keinen Menschen getroffen, der ein glückliches Leben, frei von Beschwernis und Unfällen leben würde. Gerade in dieser Zeit des Wohlstands (Achtung, der Mann lebt in China, keineswegs in einer anderen Zeit, Anm. d. Verf.) habe ich stets eine Art unaussprechlicher Angst und denke, je wohlhabender eine Gesellschaft, desto größer die Gefahren, denen wir ausgesetzt sind.“ Ich hab‘s doch immer schon gesagt – gleich nach der Geburt abknallen!
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