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The international development of the Tanztheater resulted in numerous co-productions: "Viktor", "Palermo Palermo" and "O Dido" in cooperation with Italy, "Dance Evening II (Tanzabend II)" in Madrid, "A tragedy (Ein Trauerspiel)" in Vienna, "Only You (Nur Du)" in Los Angeles, "The Window Cleaner (Der Fensterputzer)" in Hong Kong, "Masurca Fogo" in Lisbon, "Meadows (Wiesenland)" in Budapest, "Água" in Brazil, "Nefés in Istanbul," Ten Chi" in Tokyo," Rough Cut" in Seoul," Bamboo Blues " in India, and lastly a new piece 2009, a co-production with Chile, for which Pina Bausch will no longer be able to give a title.
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International, wie sich das Tanztheater entwickelt, entstehen zahlreiche Koproduktionen: "Viktor", "Palermo Palermo" und "O Dido" in Zusammenarbeit mit Italien, "Tanzabend II" mit Madrid, "Ein Trauerspiel" mit Wien, "Nur Du" mit Los Angeles, "Der Fensterputzer" mit Hongkong, "Masurca Fogo" mit Lissabon, "Wiesenland" mit Budapest, "Água" mit Brasilien, "Nefés" mit Istanbul, "Ten Chi" mit Tokio, "Rough Cut" mit Seoul, "Bamboo Blues" mit Indien und als letztes das neue Stück 2009 als Koproduktion mit Chile, dem Pina Bausch selbst keinen Titel mehr geben kann. Die anfänglich so umstrittene Arbeit hat sich endgültig zu einem Welttheater entwickelt, das alle kulturellen Färbungen in sich aufnehmen kann und jeden Menschen mit dem gleichen Respekt behandelt. Es ist kein Theater, das belehren will, sondern das eine elementare Erfahrung des Lebens herstellen will, die jeder Zuschauer eingeladen ist, mit den Tänzerinnen und Tänzern zu teilen. Großzügig ist dieses Welttheater, gelassen in der Weltwahrnehmung und äußerst charmant im Umgang mit seinem Publikum. Es bietet ihm an, sich mit dem Leben auszusöhnen und auf den eigenen Lebensmut und die eigene Kraft zu vertrauen. Als Vermittler zwischen den Kulturen ist es ein Botschafter des Friedens und des gegenseitigen Verständnisses. Es ist ein Theater, das sich frei hält von jeglicher Ideologie und Dogmatik, das so vorurteilsfrei wie möglich die Welt anschaut und das Leben zur Kenntnis nimmt – in all seinen Facetten. Aus den Fundstücken jener Reise, die mit jedem Stück neu beginnt, aus den vielen kleinen Szenen und – mit den Jahren immer mehr – den zahllosen Tänzen fügt sich ein Weltbild von großer Komplexität, voller überraschender Wendungen. Das Tanztheater Wuppertal fühlt sich nur einem verpflichtet: dem Menschen und damit einem Humanismus, der keine Grenzen kennt.
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