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Eine 61-jährige Frau kam in die Zahnarztpraxis und wünschte einen implantatgestützten Zahnersatz im Bereich des linken 2. Prämolaren und 1. Molaren. Der unbezahnte Bereich hatte eine Knochenhöhe von 4-5 mm. Es wurde eine Sinusboden-Elevation und 7 Monate später eine Implantatinsertion geplant. Während der Eröffnung des lateralen Fensters zum Sinusboden trat eine Perforation der sehr dünnen Schneiderschen Membran durch den rotierenden Bohrer auf. Um die gesamte Perforationsstelle zu reparieren, wurden Geistlich Bio‑Gide® und PRF zurAbdeckung der Perforation verwendet. Anschließend wurde der Sinusboden mit 1 g Geistlich Bio‑Oss® Partikelnaugmentiert. Das Implantat wurde 7 Monate nach der Augmentation mit guter Primärstabilität gesetzt. Die prothetische Versorgung erfolgte 4 Monate nach der Implantatinsertion. Nach einem Nachkontrollzeitraum von 2 Jahren gab es keine marginale Knochenresorption rund um das Implantat; der augmentierte Bereich zeigte nur minimale Volumenveränderungen und gute Verhältnisse für die Implantate.
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