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Video artist Pipilotti Rist on sinful flesh, her new film Pepperminta, and her first solo show in Japan at the Hara Museum in Tokyo
Im Interview: Pipilotti Rist über sündige Körper, ihren Spielfilm Pepperminta und Karakara, ihre erste grosse Soloschau in Japan
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Pipilotti Rist's videos are poetic yet aggressive explorations of a slightly deranged daily life. This style has made the Swiss artist known internationally, and has won her prizes such as the Premio 2000 from the Venice Biennale.
Die Videos von Pipilotti Rist sind poetische und ebenso angriffslustige Erkundungen eines leicht derangierten Alltags, damit ist die schweizer Künstlerin international bekannt geworden und hat unter anderem den "Premio 2000" der Biennale in Venedig gewonnen. Jetzt wurde Rist mit dem 01 award 2003 ausgezeichnet, den die Deutsche Bank gemeinsam mit der Universität der Künste (UdK ) Berlin jährlich vergibt. In der Begründung heißt es, dass Rist als eine der bedeutendsten Video-Künstlerinnen weltweit gilt. Indem sie visuelle und musikalische Elemente mischt, stellt sie - oft mit einem Augenzwinkern - gängige Seh- und Hörgewohnheiten in Frage. Diese Freude am Crossover kommt nicht von ungefähr: Vor ihrer Kunstkarriere war Rist Musikerin in der Züricher Frauenband Les Reines Prochaines.
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On the 33rd floor of the Prime Tower, the collection’s highlights join together to create a panorama that unites modern classics and newcomers: Pipilotti Rist’s psychedelic video stills and Thomas Hirschhorn’s Lighter sculptures are juxtaposed with Balthasar Burkhard’s sublime black and white photographs.
Auf der 33. Etage des Prime Towers versammeln sich die Highlights der Sammlung zu einem Panorama, das moderne Klassiker und Newcomer vereint: Pipilotti Rists psychedelische Video-Stills und Thomas Hirschhorns Feuerzeug-Skulptur treffen auf Balthasar Burkhards erhabene Schwarz-Weiß-Fotografien. Zu modernen Klassikern wie Max Bills Abstraktionen oder Jean Tinguelys verspielten Studien kinetischer Skulpturen gesellen sich neu erworbene Werke der jüngeren Schweizer Künstlergeneration. Für Isabelle Krieg, Fabian Marti und Vanessa Püntener spielt das Medium der Fotografie eine zentrale Rolle. Während Püntener das Leben auf der Alp dokumentiert, beziehen sich Martis flirrende Bilder auf die Formensprache von Moderne und Op Art. Ausgehend von den botanischen Studien Sybilla Merians eröffnet Pia Fries einen Dialog über die Repräsentation von Natur, während Zilla Leutenegger in ihren Aquarellen pointiert die Beiläufigkeit des Alltags festhält. Franziska Furters dynamisch dichte Graphitzeichnungen erscheinen dagegen wie Bilder einer rätselhaften Science-Fiction-Welt.
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Pipilotti Rist's videos are poetic yet aggressive explorations of a slightly deranged daily life. This style has made the Swiss artist known internationally, and has won her prizes such as the Premio 2000 from the Venice Biennale.
Die Videos von Pipilotti Rist sind poetische und ebenso angriffslustige Erkundungen eines leicht derangierten Alltags, damit ist die schweizer Künstlerin international bekannt geworden und hat unter anderem den "Premio 2000" der Biennale in Venedig gewonnen. Jetzt wurde Rist mit dem 01 award 2003 ausgezeichnet, den die Deutsche Bank gemeinsam mit der Universität der Künste (UdK ) Berlin jährlich vergibt. In der Begründung heißt es, dass Rist als eine der bedeutendsten Video-Künstlerinnen weltweit gilt. Indem sie visuelle und musikalische Elemente mischt, stellt sie - oft mit einem Augenzwinkern - gängige Seh- und Hörgewohnheiten in Frage. Diese Freude am Crossover kommt nicht von ungefähr: Vor ihrer Kunstkarriere war Rist Musikerin in der Züricher Frauenband Les Reines Prochaines.
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Rist’s approach is implicitly political. But she is also conscious of the contradictions inherent in the art establishment’s aesthetic reception, as became clear in her extended conversation with the head curator of the Stockholm Konsthall Magasin 3, Richard Julin, who already presented a one-person show of the artist’s works from February to June of this year.
Ihr Ansatz ist durchaus politisch. Allerdings ist sie sich der Widersprüche der ästhetischen Rezeption im Kunstbetrieb bewusst, wie in ihrem ausführlichen Gespräch mit dem Chefkurator der Stockholmer Kunsthalle Magasin 3, Richard Julin, deutlich wird, der hier von Februar bis Juni dieses Jahres bereits eine Einzelausstellung mit Pipilotti Rist gezeigt hat. "Mich interessiert das Demokratische an der Kunst", sagt Rist, "und doch lebe ich von der Fetischisierung." Es könnte also gut sein, dass ihr Ansatz in Japan weit weniger irritiert als in Europa. Schon die extrem verfeinerte traditionelle japanische Hochkultur hat einen starken Hang zur Fetischisierung, der auch in der nicht weniger ausgefeilten Alltags- und Konsumkultur des modernen Japan deutlich ist, angefangen bei der Mode, über Musik, Comic oder Computerspiele bis hin zur Pornographie.
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Pipilotti Rist's videos are poetic yet aggressive explorations of a slightly deranged daily life. This style has made the Swiss artist known internationally, and has won her prizes such as the Premio 2000 from the Venice Biennale.
Die Videos von Pipilotti Rist sind poetische und ebenso angriffslustige Erkundungen eines leicht derangierten Alltags, damit ist die schweizer Künstlerin international bekannt geworden und hat unter anderem den "Premio 2000" der Biennale in Venedig gewonnen. Jetzt wurde Rist mit dem 01 award 2003 ausgezeichnet, den die Deutsche Bank gemeinsam mit der Universität der Künste (UdK ) Berlin jährlich vergibt. In der Begründung heißt es, dass Rist als eine der bedeutendsten Video-Künstlerinnen weltweit gilt. Indem sie visuelle und musikalische Elemente mischt, stellt sie - oft mit einem Augenzwinkern - gängige Seh- und Hörgewohnheiten in Frage. Diese Freude am Crossover kommt nicht von ungefähr: Vor ihrer Kunstkarriere war Rist Musikerin in der Züricher Frauenband Les Reines Prochaines.
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With this work, Pipilotti Rist, whose bizarre first name is a remix of Pippi Longstocking and her Christian name Charlotte, sends visitors on the trail of Jonathan Swift’s Gulliver, as it were, on a satirical journey to the land of the giants, which is today the land of the entertainment industry and its producers.
Gerade im Hara Museum in Tokio darf deshalb die bereits 1995 entstandene Installation The Room (Das Zimmer) nicht fehlen. Mit ihr schickt Pipilotti Rist, deren bizarrer Vorname ein Remix von Pippi Langstrumpf und ihrem Geburtsnamen Charlotte ist, die Besucher gewissermaßen auf den Spuren von Jonathan Swifts Gulliver auf eine satirische Reise in das Land der Riesen, heute also ins Land der Unterhaltungsindustrie und ihrer Produzenten. Der eigentliche Witz der Installation ist die gigantische, kaum handhabbare Fernbedienung. Konträr zum Bild vom souveränen Zapper vermittelt das monströse Gerät ein Gefühl schierer Ohnmacht. Ist der Besucher aber erst einmal auf das überdimensionale Sofa neben der meterhohen Stehlampe oder den nicht minder kolossalen Sessel geklettert, fühlt er sich – jetzt auf Kindesgröße geschrumpft – gleichzeitig erst richtig wohl in seiner voyeuristischen Regression. Diese Ambivalenz zwischen Kritik und Versöhnung charakterisiert überhaupt das Werk von Pipilotti Rist.
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With this work, Pipilotti Rist, whose bizarre first name is a remix of Pippi Longstocking and her Christian name Charlotte, sends visitors on the trail of Jonathan Swift’s Gulliver, as it were, on a satirical journey to the land of the giants, which is today the land of the entertainment industry and its producers.
Gerade im Hara Museum in Tokio darf deshalb die bereits 1995 entstandene Installation The Room (Das Zimmer) nicht fehlen. Mit ihr schickt Pipilotti Rist, deren bizarrer Vorname ein Remix von Pippi Langstrumpf und ihrem Geburtsnamen Charlotte ist, die Besucher gewissermaßen auf den Spuren von Jonathan Swifts Gulliver auf eine satirische Reise in das Land der Riesen, heute also ins Land der Unterhaltungsindustrie und ihrer Produzenten. Der eigentliche Witz der Installation ist die gigantische, kaum handhabbare Fernbedienung. Konträr zum Bild vom souveränen Zapper vermittelt das monströse Gerät ein Gefühl schierer Ohnmacht. Ist der Besucher aber erst einmal auf das überdimensionale Sofa neben der meterhohen Stehlampe oder den nicht minder kolossalen Sessel geklettert, fühlt er sich – jetzt auf Kindesgröße geschrumpft – gleichzeitig erst richtig wohl in seiner voyeuristischen Regression. Diese Ambivalenz zwischen Kritik und Versöhnung charakterisiert überhaupt das Werk von Pipilotti Rist.
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As the European Capital of Culture 2008, Liverpool is mounting myriad art events including the first large-scale Klimt retrospective in England and a show featuring new videos by Pipilotti Rist. Contemporary Chinese art is also on the agenda, which is only fitting, as the port city is home to Great Britain’s oldest Chinese community.
Als Kulturhauptstadt Europas 2008 lockt Liverpool mit den unterschiedlichsten Kunstevents wie der ersten umfassenden Klimt-Retrospektive in England oder neuen Videos von Pipilotti Rist. Aber auch Gegenwartskunst aus China steht in Liverpool auf dem Programm. Immerhin lebt Großbritanniens älteste chinesische Community in der Hafenstadt. Gefördert von der Deutschen Bank präsentiert New Middle Kingdom: Dialogues in Contemporary Chinese Art eine Auswahl junger Künstler, die sich in Installationen, Fotoarbeiten und Gemälden mit dem rasanten Wandel in ihrer Heimat und der Frage nach einer chinesischen Identität in der globalisierten Welt von heute auseinandersetzen. Anthony Francis, der Kurator von New Middle Kingdom, ist mit der aktuellen chinesischen Szene gut vertraut. 2006 arbeitete der Maler als Artist in Residence in Peking.
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Pipilotti Rist's videos are poetic yet aggressive explorations of a slightly deranged daily life. This style has made the Swiss artist known internationally, and has won her prizes such as the Premio 2000 from the Venice Biennale.
Die Videos von Pipilotti Rist sind poetische und ebenso angriffslustige Erkundungen eines leicht derangierten Alltags, damit ist die schweizer Künstlerin international bekannt geworden und hat unter anderem den "Premio 2000" der Biennale in Venedig gewonnen. Jetzt wurde Rist mit dem 01 award 2003 ausgezeichnet, den die Deutsche Bank gemeinsam mit der Universität der Künste (UdK ) Berlin jährlich vergibt. In der Begründung heißt es, dass Rist als eine der bedeutendsten Video-Künstlerinnen weltweit gilt. Indem sie visuelle und musikalische Elemente mischt, stellt sie - oft mit einem Augenzwinkern - gängige Seh- und Hörgewohnheiten in Frage. Diese Freude am Crossover kommt nicht von ungefähr: Vor ihrer Kunstkarriere war Rist Musikerin in der Züricher Frauenband Les Reines Prochaines.
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Rist’s approach is implicitly political. But she is also conscious of the contradictions inherent in the art establishment’s aesthetic reception, as became clear in her extended conversation with the head curator of the Stockholm Konsthall Magasin 3, Richard Julin, who already presented a one-person show of the artist’s works from February to June of this year.
Ihr Ansatz ist durchaus politisch. Allerdings ist sie sich der Widersprüche der ästhetischen Rezeption im Kunstbetrieb bewusst, wie in ihrem ausführlichen Gespräch mit dem Chefkurator der Stockholmer Kunsthalle Magasin 3, Richard Julin, deutlich wird, der hier von Februar bis Juni dieses Jahres bereits eine Einzelausstellung mit Pipilotti Rist gezeigt hat. "Mich interessiert das Demokratische an der Kunst", sagt Rist, "und doch lebe ich von der Fetischisierung." Es könnte also gut sein, dass ihr Ansatz in Japan weit weniger irritiert als in Europa. Schon die extrem verfeinerte traditionelle japanische Hochkultur hat einen starken Hang zur Fetischisierung, der auch in der nicht weniger ausgefeilten Alltags- und Konsumkultur des modernen Japan deutlich ist, angefangen bei der Mode, über Musik, Comic oder Computerspiele bis hin zur Pornographie.
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Presently, Pipilotti Rist is once again busily installing her works in a Far Eastern city, this time preparing her first one-woman exhibition in Japan at the Hara Museum in Tokyo. The audience in the Japanese capital probably won’t be any less enthusiastic about the show than visitors to Innocent (In) Shanghai, who willingly let themselves be lured into the installation’s glittering trance, its floating psychedelic dream images, shining revolving objects, and hypnotic accompanying sounds.
Und auch jetzt ist Pipilotti Rist gerade wieder an einem fernöstlichen Ort mit dem Aufbau ihrer Arbeiten beschäftigt. Denn im Hara Museum in Tokio eröffnet die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Japan. Das Publikum in der japanischen Metropole wird von der Ausstellung nicht weniger begeistert sein als es die Besucher von Innocent (In) Shanghai waren. Widerstandslos ließen sie sich von der flirrenden Trance der Installation gefangen nehmen; von den schwebenden, psychedelischen Traumbildern, den gleißenden, sich stetig drehenden Objekten, den hypnotischen Klängen, die die Bewegung der Bilder und Objekte begleitete. Dazu ließ Rist Astwerk wie Nature morte erscheinen -, mit harten Schlagschatten, die wie das konstruktive Gerüst der Installation wirkten, in dem verschiedene Ebenen der Bild-, Objekt- und Tonmontage verankert schienen.
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The scene from 2002 described at the beginning of this essay possessed a truly emblematic character; it was an image that seemed to entirely embody Pipilotti Rist’s artistic approach. The professionalism in her response to the invitation was remarkable: although her work made a huge exhibition hall come to life, she’d succeeded in transporting the required materials to China in her hand luggage.
Die eingangs beschriebene Szene aus dem Jahr 2002 besaß geradezu emblematischen Charakter, denn diesem Bild schien Pipilotti Rists künstlerische Haltung vollkommen innezuwohnen. Unübersehbar war die Professionalität, mit der sie die Einladung ganz offenkundig angegangen war: Obwohl sie mit ihrer Arbeit einen riesigen Saal zum Tanzen brachte, konnte sie das Material, mit dem sie das bewerkstelligte, im Handgepäck nach China transportieren. Dazu kam die Zuvorkommenheit ihres Auftretens. Denn war ihre Arbeit nicht ein einziges, unendlich höfliches Angebot an die chinesischen Gastgeber? Deren organisatorische Möglichkeiten sie offensichtlich nicht testen, sondern im Gegenteil schonen wollte? Gekrönt wurde dies durch die keineswegs kleinlaute, eher durchtriebene Bescheidenheit ihres Benehmens. Schließlich profitierte sie selbst ja am meisten davon, dass kein unnötiger Aufwand beim Aufbau das anspruchsvolle Ergebnis ihrer Installation gefährdete.
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The young woman balancing on a high ladder, attaching thin branches, all kinds of mirrors, glittering CDs, and assorted translucent plastic objects onto the ceiling with transparent thread could only be Pipilotti Rist.
Die Biennale war noch im Aufbau. Die halbgeöffnete Tür zu einem Raum des Shanghai Art Museum gab die Sicht auf eine endlose Reihe üppiger Polstersessel frei, die sich an den Wänden entlang zog. Angelockt von der Aussicht auf eine Ruhepause schlich ich mich in den großen Saal. Er schien vom Biennalebetrieb vergessen worden zu sein - eine seltsam verzauberte Wunderlounge, in der Videobeamer undefinierbare Farbstrudel an die Wände warfen und den Raum in einem blauen, poetischen Licht ins Kreisen brachten. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um das Sitzungszimmer der Museumsdirektion. Die junge Frau, die auf einer hohen Leiter balancierte und mit transparenten Fäden dürres Astwerk, allerlei Spiegel, schillernde CDs und anderen undefinierbaren, transparenten Plastikkram an der Decke befestigte, konnte nur Pipilotti Rist sein.
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Presently, Pipilotti Rist is once again busily installing her works in a Far Eastern city, this time preparing her first one-woman exhibition in Japan at the Hara Museum in Tokyo. The audience in the Japanese capital probably won’t be any less enthusiastic about the show than visitors to Innocent (In) Shanghai, who willingly let themselves be lured into the installation’s glittering trance, its floating psychedelic dream images, shining revolving objects, and hypnotic accompanying sounds.
Und auch jetzt ist Pipilotti Rist gerade wieder an einem fernöstlichen Ort mit dem Aufbau ihrer Arbeiten beschäftigt. Denn im Hara Museum in Tokio eröffnet die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Japan. Das Publikum in der japanischen Metropole wird von der Ausstellung nicht weniger begeistert sein als es die Besucher von Innocent (In) Shanghai waren. Widerstandslos ließen sie sich von der flirrenden Trance der Installation gefangen nehmen; von den schwebenden, psychedelischen Traumbildern, den gleißenden, sich stetig drehenden Objekten, den hypnotischen Klängen, die die Bewegung der Bilder und Objekte begleitete. Dazu ließ Rist Astwerk wie Nature morte erscheinen -, mit harten Schlagschatten, die wie das konstruktive Gerüst der Installation wirkten, in dem verschiedene Ebenen der Bild-, Objekt- und Tonmontage verankert schienen.
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This background might explain why Pipilotti Rist so easily appropriates elements from pop culture, such as the idea of the star cult, to emphasize the entertainment aspect of her art. It also explains her affinity to the sweeping gesture, the digital pogo of a popular clip aesthetic, to intense colors and a relaxed and joyful sensuousness.
Diese Herkunft mag Pipilotti Rists mangelnde Scheu erklären, mit Anleihen aus der Popkultur, etwa der Idee des Starkults, den Unterhaltungswert der Kunst zu unterstreichen; ihre fehlende Scheu vor der großen Geste, vor dem Digital-Pogo einer angesagten Clip-Ästhetik, vor intensiven, bunten Farben und einer entspannten, fröhlichen Sinnlichkeit. Und die vermittelt sich in ihren Videos nicht nur visuell und akustisch, sondern auch über die Einbeziehung des Ausstellungsraumes, wie etwa bei dem Matratzenlager, das sie im barocken Kirchenschiff von San Stae auf der Biennale in Venedig 2005 aufbaute.
  db-art.info  
Destroy what destroys you: in her videos, Pipilotti Rist happily smashes the windows of parked cars with gladiolas or burns like a subversive worm in a post-feminist Purgatory. Now, the video installations of the Swiss artist can be seen at the Hara Museum in Tokyo.
Macht das kaputt was euch kaputt macht: In ihren Videos zertrümmert Pipilotti Rist mit Gladiolen die Scheiben parkender Autos oder schmort als subversiver Wurm im postfeministischen Fegefeuer. Jetzt ist sie mit einer Werkschau im Hara Museum in Tokio zu sehen. Brigitte Werneburg hat eine Tour durch Rists eigenwilligen Digital- Kosmos unternommen.
  db-art.info  
Destroy what destroys you: in her videos, Pipilotti Rist happily smashes the windows of parked cars with gladiolas or burns like a subversive worm in a post-feminist Purgatory. Now, the video installations of the Swiss artist can be seen at the Hara Museum in Tokyo.
Macht das kaputt was euch kaputt macht: In ihren Videos zertrümmert Pipilotti Rist mit Gladiolen die Scheiben parkender Autos oder schmort als subversiver Wurm im postfeministischen Fegefeuer. Jetzt ist sie mit einer Werkschau im Hara Museum in Tokio zu sehen. Brigitte Werneburg hat eine Tour durch Rists eigenwilligen Digital- Kosmos unternommen.
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Pipilotti Rist, born 1962 in Grabs in the canton of St. Gallen, arrived at art via pop music. In the late ’80s, while she was still studying at the Schule für Gestaltung in Basel, she created stage designs for rock concerts and produced music videos for local bands.
Pipilotti Rist, 1962 in Grabs im Kanton St. Gallen geboren, kam über die Popmusik zur Kunst. Ende der 1980er Jahre, während sie noch in Basel an der Schule für Gestaltung studierte, entwarf sie das Stagedesign für Rockkonzerte und produzierte Musikvideos für lokale Bands. 1988 stieg sie bei der Frauenband Les Reines Prochaines ein, mit der sie mehrere ziemlich schrille Platten, unter anderem 1992 Hellgrüne Lyrik oder 1993/94 Lob Ehre Ruhm Dank veröffentlichte, bis sie Die Nächsten Königinnen 1994 wieder verließ.
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Disguised as a female worm, Pipilotti Rist scorches herself in Purgatory in her video installations – or shatters car windows dressed as a musical showgirl. Now, the Swiss artist’s work is on show in a Deutsche Bank-sponsored exhibition in Tokyo.
In ihren Video-Installationen schmort Pipilotti Rist als weiblicher Wurm im Fegefeuer oder zertrümmert als Musical-Mädchen Autoscheiben. Nun ist die Schweizer Künstlerin mit einer von der Deutschen Bank geförderten Werkschau in Tokio zu sehen. Brigitte Werneburg über Rists postfeministischen Digital-Kosmos.
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Disguised as a female worm, Pipilotti Rist scorches herself in Purgatory in her video installations – or shatters car windows dressed as a musical showgirl. Now, the Swiss artist’s work is on show in a Deutsche Bank-sponsored exhibition in Tokyo.
In ihren Video-Installationen schmort Pipilotti Rist als weiblicher Wurm im Fegefeuer oder zertrümmert als Musical-Mädchen Autoscheiben. Nun ist die Schweizer Künstlerin mit einer von der Deutschen Bank geförderten Werkschau in Tokio zu sehen. Brigitte Werneburg über Rists postfeministischen Digital-Kosmos.
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The motto of the artist Pipilotti Rist tellingly characterizes contemporary art in a Switzerland which is closely meshed with the rest of the world, economically and otherwise: she positions herself in an international context rather than a Swiss perspective.
Das Motto der Künstlerin Pipilotti Rist ist das bezeichnendste Merkmal der heutigen Kunst in einer auch wirtschaftlich engmaschig mit der Welt vernetzten Schweiz: Weniger als unter einer eidgenössischen Perspektive positioniert sie sich im internationalen Kontext. Einen Blick auf die Schweizer Künstler in der Sammlung Deutsche Bank wirft Andre Rogger.
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>> 01 award: Pipilotti Rist
>> 01 award für Pipilotti Rist
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Deutsche Bank and the Berlin University of the Arts present the 2003 01 award to Pipilotti Rist
Die Deutsche Bank und die Universität der Künste verleihen den 01 award 2003 an Pipilotti Rist
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>> Pipilotti Rist at the Hara Museum / Ten Years Deutsche Guggenheim
>> Pipilotti Rist im Hara Museum / 10 Jahre Deutsche Guggenheim
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Karakara - Pipilotti Rist's new show at the Hara Museum in Tokyo / The Deutsche Guggenheim in Berlin celebrates its 10th anniversary - new plans and perspectives for the mutable exhibition hall
Pipilotti Rists neue Ausstellung "Karakara" im Hara Museum Tokio / Das Deutsche Guggenheim feiert 10-jähriges Jubiläum. Silke Hohmann über neue Perspektiven und Pläne für die Ausstellungshalle
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Pipilotti Rist at the Hara Museum in Tokyo
Pipilotti Rist im Tokioer Hara Museum
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Expand Your Space: Swiss video artist Pipilotti Rist on sinful flesh, her new film Pepperminta, and her first solo show in Japan at the Hara Museum in Tokyo
Erweiterung des eigenen Raums - Pipilotti Rist über sündige Körper, ihren Spielfilm Pepperminta und Karakara, ihre erste grosse Soloschau in Japan
  db-art.info  
In this sense, db artmag introduces artists and works from Deutsche Bank's art program who use video and photography to reveal and to question social conditions, gender roles, or media images +++ At the opening of his exhibition at the Deutsche Guggenheim, Silke Hohmann met Jeff Wall for an interview +++ Pipilotti Rist's videos and installations are currently on show at the Hara Museum in Tokyo.
Nach den großen Retrospektiven in der Londoner Tate Modern und dem New Yorker MoMA zeigt der kanadische Fotokünstler Jeff Wall jetzt im Berliner Deutsche Guggenheim seine jüngsten Werke. Der Titel „Exposure“ kann, wie im Falle dieser Ausstellung als „Belichtung“ übersetzt werden, spielt jedoch mit einer gewissen Doppeldeutigkeit: „Exposure“, das ist auch die Bloßlegung, die Darstellung. In diesem Sinne stellt db artmag Künstler und Werke aus dem Kunstprogramm der Deutschen Bank vor, die sich mit Video und Fotografie beschäftigen und zugleich etwas ans Licht bringen und hinterfragen: soziale Bedingungen, geschlechtliche Rollenmuster, mediale Bilder. +++ Silke Hohmann hat Jeff Wall zur Eröffnung seiner Ausstellung im Deutsche Guggenheim zum Interview getroffen +++ Debut in Japan: Zurzeit ist Pipilotti Rist im Tokioer Hara Museum mit ihren Videos und Installationen zu sehen. Brigitte Werneburg stellt den postfeministischen Kosmos der Schweizer Künstlerin vor +++ 2007 wurde die Fotoarbeit „Sorry Mama“ des schwulen Künstlerpaars Elmgreen & Dragset für die Sammlung Deutsche Bank angekauft. Doch wofür entschuldigen? Kito Nedo hat die beiden Skandinavier in ihrem Berliner Atelier zum Gespräch getroffen. +++ Mit „Spiritual America“ widmet das New Yorker Guggenheim Richard Prince gerade eine opulente Retrospektive. Oliver Koerner von Gustorf hat sich die Ausstellung angesehen +++
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Yet in the nineties, women artists also made it into this men's world: suddenly, Louise Bourgeois and Cindy Sherman were steadily climbing the list, Jenny Holzer was rapidly catching up, and the newcomer Pippilotti Rist also made it into the upper reaches.
Seit Jahrzehnten ist der "Kunstkompass" des deutschen Wirtschaftsmagazins Capital eine Institution. Wer wissen will, welche Künstler gut im Geschäft sind, der findet hier schnell Auskunft, kann sich über die Spannbreite der Preise und über die jeweilige Tendenz auf dem Kunstmarkt informieren. Allerdings bieten die vorderen Ränge keine großen Überraschungen: Waren in den siebziger und achtziger Jahren Andy Warhol und Joseph Beuys die Favoriten, so sind es mittlerweile Bruce Nauman, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Doch in den neunziger Jahren sind auch Künstlerinnen in den Männerzirkel vorgestoßen: Louise Bourgeois und Cindy Sherman waren plötzlich schwer im Kommen, Jenny Holzer holte mächtig auf und Pipilotti Rist wurde als Newcomerin ebenfalls weit oben verbucht. Keine dieser Frauen ist jedoch so erfolgreich wie Rosemarie Trockel, die nun schon seit mehreren Jahren Platz vier der Liste hält. Das macht die Situation allerdings prekär: Soll ihr Aufstieg als ein Sieg des Feminismus gewertet werden? Oder ist der "ewige" vierte Rang nicht auch Beleg dafür, dass Frauen keine wirklichen Chancen auf die Pole Position im Kunstbetrieb haben?
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