sheer – -Translation – Keybot Dictionary

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Keybot 17 Results  db-artmag.de
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Guinea pigs do not swim. Nor do moles or rabbits, for whom a dip into water constitutes a sheer nightmare. The fact that they do this nonetheless in the works of Katja Eckert in what looks like a drift through fluid matter has more to do with technical skill than with reality.
Meerschweinchen schwimmen nicht. Genauso wenig wie Maulwürfe oder Kaninchen, für die ein Ausflug ins Wasser der reine Alptraum ist. Dass sie es auf den Blättern von Katja Eckert dennoch können und dabei scheinbar schwebend durch flüssige Materie treiben, hat mehr mit technischen Finessen als mit der Wirklichkeit zu tun. Eckert erweitert das alltäglich Faktische um jene Ansichten, die durchaus möglich wären – würde man es mit derselben abgründigen Neugier sehen wie die junge Künstlerin.
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Empress Elisabeth of Austria, the heroine of his works in the Deutsche Bank Collection, also became an icon-as the unhappy Empress Sissi. Wilcox' hyperaesthetic homages to the divas of yesteryear oscillate between historical truth and sheer illusion.
Marie Antoinette, Marlene Dietrich oder Jackie Kennedy – die Protagonistinnen der Collagen und Filme von T.J. Wilcox sind Berühmtheiten aus Geschichte und Pop-Kultur. Und auch Kaiserin Elisabeth von Österreich, die Heldin seiner Arbeiten in der Sammlung Deutsche Bank, wurde als unglückliche Kaiserin Sissi zur Ikone. Wilcox` hyperästhetische Hommagen an die Diven von damals changieren zwischen geschichtlicher Wahrheit und purer Illusion. Daniel Schreiber hat den Künstler in New York getroffen.
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While the occasional grumbler is quick to say the money would have been better spent feeding the poor, most of New York seems quite pleased at the sheer diversion The Gates is causing. A policeman driving a cart did say: "There are a lot less homeless people in the park because of The Gates."
Während notorische Nörgler schnell den Vorwurf parat haben, dass das Geld doch besser für die Speisung der Armen ausgegeben wäre, scheint die Mehrheit der New Yorker für den reinen Unterhaltungswert, den The Gates bietet, ganz dankbar zu sein. Einer der Polizisten, die auf ihren Carts den Park bewachen, sagt: "Seit The Gates gibt es viel weniger Obdachlose im Park." Ich will herausfinden, wie sich die Reaktionen der Besucher über die kurze Zeitspanne von ein paar Tagen verändert. Hier einige Kommentare:
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It was by sheer chance that the artist submitted the dark False Twin Sisters at Night to MACHT KUNST. In April almost his entire oeuvre was hanging in an exhibition in Artukovic's home country, Croatia.
Dass der Künstler ausgerechnet die düsteren Falschen Zwillingsschwestern in der Nacht bei MACHT KUNST einreichte, war Zufall. Im April hingen fast seine gesamten Arbeiten in einer Ausstellung in Artukovics Heimatland Kroatien. Im Studio befanden sich außer den Zwillingsschwestern nur noch ein Porträt und ein Marsyas-Bild. Diese Darstellung des Satyrs, der von Apoll gehäutet wird, erschien ihm für die 24-Stunden-Ausstellung in der Deutsche Bank KunstHalle nicht besonders geeignet. So machte er bei allen Atelierbesuchern den Test - das Porträt oder die Zwillingsschwestern? Die Zwillingsschwestern gewannen und überzeugten auch in der KunstHalle: Mit deutlichem Vorsprung wählten die Besucher das Bild zu ihrem Favoriten der ersten MACHT KUNST-Ausstellung und Artukovic wurde mit dem einjährigen, mit 500 Euro im Monat dotierten Atelier-Stipendium ausgezeichnet.
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Friedhelm Hütte: While we were in the process of furnishing the new twin towers in Frankfurt, it quickly became clear, due to the sheer size of the architecture, that our primary focus on artists from German-speaking countries could never become a final decision.
Friedhelm Hütte: Bei der Ausstattung der Frankfurter Zwillingstürme wurde gerade aufgrund der gewaltigen räumlichen Ausmaße des Gebäudes deutlich, dass die Fokussierung auf Kunstwerke aus dem deutschsprachigen Raum keine endgültige Entscheidung bleiben konnte. Trotz der Quantität der Kunstwerke in der Bank ging es uns immer darum, die Sammlung auf einem hohen qualitativen Niveau und dem Stand der Zeit zu halten. Angesichts von gesellschaftlichen und ökonomischen Umwälzungen wie der deutschen Wiedervereinigung und der zunehmenden Globalisierung des Marktes erschien es mehr als sinnvoll, die Sammlung um internationale Perspektiven zu erweitern. Bereits seit Ende der achtziger Jahre sind junge Künstler aus der ganzen Welt in unser Programm integriert.
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We talked about the fact that cities are becoming more and more important statistically—while only 10% of the world’s population lived in cities in 1900, the number has risen to about 50% today and is likely to hit 75% by 2050. Yet very few of the people running our cities have any solutions, particularly when we look beyond Europe to the megacities, whose sheer scale make the problems seem nearly intractable.
Ricky Burdett: Das hört sich jetzt fast wie eine erfundene Geschichte an, aber vor etwa fünf Jahren traf ich mich mit Wolfgang Nowak, dem Sprecher der Alfred Herrhausen Gesellschaft. Bei einer Tasse dieses grässlichen Kaffees, den es hier in der London School of Economics gibt, sprachen wir über die Tatsache, dass die Städte immer mehr an Bedeutung gewinnen. 1900 lebten nur 10 Prozent der Weltbevölkerung in Städten. Diese Rate ist bis heute auf 50 Prozent gestiegen, 2050 wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach auf 75 Prozent gestiegen sein. Zugleich haben die wenigsten Leute, die diese Städte verwalten, Lösungen für diese Entwicklung. Das gilt besonders für die Megacitys außerhalb Europas, in denen die Probleme schon aufgrund der Größe schier unlösbar erscheinen. Dieses Gespräch führte dann zu einer ganzen Reihe von Konferenzen mit Bürgermeistern, Bürgervertretern, Wissenschaftlern und Architekten aus unterschiedlichen Städten. Diese Treffen wurden von einer Reihe so genannter "Standortuntersuchungen" in den einzelnen Städten begleitet.
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While Thomas Ruff's monumental portraits of friends and Gursky's images of stock exchanges continue to be conceived in series, the sheer size of the motifs draws the attention to the individual work. This effect is strengthened by the additional appropriation of painterly references, such as Rosefeldt's reference to Altdorfer's Alexanderschlacht.
Zwar sind Thomas Ruffs monumentale Porträts von Freunden oder Gurskys Aufnahmen von Wertpapierbörsen weiterhin als Serien konzipiert, dennoch lenkt die schiere Größe der Motive die Aufmerksamkeit viel stärker auf das einzelne Werk. Verstärkt wird dieser Effekt durch die zusätzliche Aneignung malerischer Bildaufbauten - wie etwa Rosefeldts Bezug auf Altdorfers Alexanderschlacht. Wie sehr sich die Fotografie dabei auch der Malerei annähert, zeigt Delia Keller mit ihrer Bauhaustreppe, die Schlemmers gleichnamiges Motiv an der berühmten Treppe in Dessau fotografisch nachstellt. Die Nachahmung des gemalten Bildes durch die großformatige Aufnahme verweist nicht zuletzt auf das ausgeprägte Selbstbewusstsein junger Fotografen, die ihre Werke in direkte Konkurrenz zur Malerei setzen.
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The Löbberts also make images of classical architectural settings - perhaps a quiet Italian piazza, or a roofscape of the towers of San Gimignano - which also contain brightly-coloured geometrical interventions. Actually, it often looks as if a naughty child has coloured in a high-quality black-and-white image in a precious book, out of sheer devilment.
Die Löbberts widmen sich aber auch der Darstellung klassischer Architekturlandschaften: eine stille italienische Piazza ebenso wie die Panoramaansicht der Türme von San Gimignano, die geometrische Interventionen in kräftigen Farben aufweisen. Eigentlich sieht es so aus, als hätte ein freches Kind aus purem Übermut die schönen Schwarz-Weiß-Bilder eines teuren Buchs mit Farbe übermalt. Einmal ist es ein rotes Rechteck, das vertikal auf eine Stadtlandschaft gemalt ist, ein anderes Mal wird ein Innenhof zum grellblauen Schachbrett. Wenn sie sich der Landschaft widmen, kann es passieren, dass die Lobberts ein knallrotes Brett in die Astgabeln zweier großer, am Flussrand stehender Bäume einfügen. Ihre Absicht ist es unter anderem, uns immer wieder mit Rätseln zu konfrontieren. Gar keine so schlechte Idee in einer Zeit, in der ansonsten ein unschlüssiger Pluralismus und scheinbar endlose Wahlmöglichkeiten vorherrschen.
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The real joke of the installation is the gigantic remote that is nearly impossible to use. In contrast with the image of a careless channel zapper, this monstrous device imparts a feeling of sheer helplessness.
Gerade im Hara Museum in Tokio darf deshalb die bereits 1995 entstandene Installation The Room (Das Zimmer) nicht fehlen. Mit ihr schickt Pipilotti Rist, deren bizarrer Vorname ein Remix von Pippi Langstrumpf und ihrem Geburtsnamen Charlotte ist, die Besucher gewissermaßen auf den Spuren von Jonathan Swifts Gulliver auf eine satirische Reise in das Land der Riesen, heute also ins Land der Unterhaltungsindustrie und ihrer Produzenten. Der eigentliche Witz der Installation ist die gigantische, kaum handhabbare Fernbedienung. Konträr zum Bild vom souveränen Zapper vermittelt das monströse Gerät ein Gefühl schierer Ohnmacht. Ist der Besucher aber erst einmal auf das überdimensionale Sofa neben der meterhohen Stehlampe oder den nicht minder kolossalen Sessel geklettert, fühlt er sich – jetzt auf Kindesgröße geschrumpft – gleichzeitig erst richtig wohl in seiner voyeuristischen Regression. Diese Ambivalenz zwischen Kritik und Versöhnung charakterisiert überhaupt das Werk von Pipilotti Rist.
  db-art.info  
This was necessarily threatened by the presence of others in those big majestic pieces. But then again the sheer difficulty of making all the work puts this balance at risk. "The process is quite hard," she admits but she has moments when she can appreciate her surroundings, "just before and after actually making the prints, I sometimes find myself acutely sensitive to sounds, moonlight and the cold. It is very enjoyable. From quite early on I found that the moon was affecting the work. It provided the pulse to the River Taw pictures. I soon discovered that a full moon caused a blue print."
Zwar bin ich absolut einverstanden, was die Wichtigkeit und Großartigkeit der Shoreline Bilder betrifft. Der große Zauber ihrer Arbeit liegt für mich persönlich jedoch mehr in Derges' intimer Beziehung zu ihrem Gegenstand. Diese Beziehung ist zwangsläufig durch die Gegenwart anderer in diesen gewaltigen Bildern bedroht. Andererseits sind es aber auch schlicht die Schwierigkeiten des Produktionsprozesses selbst, die das Gleichgewicht gefährden. "Der Arbeitsprozess ist ziemlich hart", gesteht sie, aber es gibt Augenblicke, in denen sie sich der Umgebung, in der sie arbeitet, sehr bewusst ist, "direkt vor oder nach Herstellung der Bilder. Da bin ich manchmal äußerst empfänglich für Geräusche, das Mondlicht und die Kälte. Das genieße ich sehr. Und ziemlich bald habe ich auch gemerkt, dass das Mondlicht die Arbeit beeinflusst. Es gibt den Taw-Bildern einen Rhythmus. Ich entdeckte schnell, dass der Vollmond zu einer blau-getönten Aufnahme führt."
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While Michael Diers from the Süddeutsche Zeitung does not completely agree with the exhibition's concentration on Malevich's suprematist phase, he nonetheless does indeed seem to fall prey to the paintings' sheer beauty.
Michael Diers von der Süddeutschen Zeitung ist zwar nicht ganz einverstanden mit der Konzentration der Ausstellung auf Malewitschs suprematistische Phase, scheint dann aber doch der schieren Schönheit der Bilder zu erliegen. "Die Guggenheim-Ausstellung favorisiert den von allen historisch-politischen Schlacken bereinigten Maler. Bis auf wenige Hinweise wird das scheinbar inkonsistente, inkonsequente spätere Schaffen sowie die Herkunft aus der Kunst des 19. Jahrhunderts ausgeblendet ... Dadurch gerät aber die andere, politischere, offenbar weniger avancierte Seite des Oeuvres, die zum Teil parallel zu den gegenstandslosen Werken entsteht, ganz aus dem Blick. Zurück bleibt das Bild des schieren Triumphes. Das ist eine Stilisierung, ja eine Abstraktion, die von dem absieht, was vom Künstler an konkreten Widerständen zu überwinden und an Anpassungsleistungen zu erbringen war. Insofern ist die Ausstellung viel zu schön, um zugleich auch wahr zu sein."
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The hybrid sculpture/viewing platform is made of 1,400 tons of fire-red steel that spiral upwards to a height of 115 meters in the form of intertwining strands of DNA. Kapoor's tendency to overwhelm through sheer size, however, is something his critics are wary of.
Seine verspiegelte Edelstahlskulptur Cloud Gate (2006) im Millennium Park in Chicago wiegt ganze 110 Tonnen. In der Turbinenhalle der Tate Modern installierte er 2002 eine 155 Meter lange und 35 Meter hohe, blutrote Membran; im Grand Palais folgte 2011 eine mit 72.000 Kubikmetern Luft gefüllte, begehbare PVC-Struktur. Sein bislang monumentalstes Projekt realisierte Anish Kapoor für die diesjährige Londoner Sommerolympiade: den ArcelorMittal Orbit. Der Hybrid aus Skulptur und Aussichtsplattform besteht aus 1.400 Tonnen feuerrotem Stahl, die sich in Form verschlungener, DNA-artiger Stränge 115 Meter hoch in den Himmel winden. Kapoors Hang zur Überwältigung durch schiere Größe ist allerdings einigen Kritikern suspekt. Doch die damit verbundene physische Präsenz seiner Arbeiten ist für ihre Wirkung unerlässlich. "Größe ist etwas verpönt", erklärte der Künstler in einem Interview mit ArtMag, "aber sie ist ein ganz wesentliches Mittel, um mit dem Raum umzugehen."
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While Michael Diers from the Süddeutsche Zeitung does not completely agree with the exhibition's concentration on Malevich's suprematist phase, he nonetheless does indeed seem to fall prey to the paintings' sheer beauty.
Michael Diers von der Süddeutschen Zeitung ist zwar nicht ganz einverstanden mit der Konzentration der Ausstellung auf Malewitschs suprematistische Phase, scheint dann aber doch der schieren Schönheit der Bilder zu erliegen. "Die Guggenheim-Ausstellung favorisiert den von allen historisch-politischen Schlacken bereinigten Maler. Bis auf wenige Hinweise wird das scheinbar inkonsistente, inkonsequente spätere Schaffen sowie die Herkunft aus der Kunst des 19. Jahrhunderts ausgeblendet ... Dadurch gerät aber die andere, politischere, offenbar weniger avancierte Seite des Oeuvres, die zum Teil parallel zu den gegenstandslosen Werken entsteht, ganz aus dem Blick. Zurück bleibt das Bild des schieren Triumphes. Das ist eine Stilisierung, ja eine Abstraktion, die von dem absieht, was vom Künstler an konkreten Widerständen zu überwinden und an Anpassungsleistungen zu erbringen war. Insofern ist die Ausstellung viel zu schön, um zugleich auch wahr zu sein."
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"The first snub-nosed and sheer; the second conical and rocket-shaped; the third a yawning mouth leading into the structure's interior. Memory the creator, memory the preserver, memory the destroyer."
"Ein U-Boot" (Berliner Zeitung), eine "nicht explodierte Bombe" (Frieze), ein "gerade gelandetes UFO" (taz), eine "ovale Blase" (Architektur & Wohnen) - Anish Kapoors Memory regt die Kritiker zu den unterschiedlichsten Assoziationen ein. Das riesige Objekt, ein "neuer Meilenstein in Kapoors Karriere" (artdaily.com), "beharrt auf seiner doppelbödigen Position zwischen den Genres Skulptur und Architektur", so Laura Battle von der Financial Times. Die Auftragsarbeit für das Deutsche Guggenheim "präsentiert dem Betrachter drei für sich alleine stehende, scheinbar widersprüchliche Ansichten", erläutert Daniel Miller in der Frieze. "Die erste wirkt gleichmäßig gewölbt, die zweite konisch und raketenförmig, die dritte wie ein offen stehender Mund, der ins Innere der Struktur führt. Erinnerung als Schöpfer, Erinnerung als Bewahrer, Erinnerung als Zerstörer." In seinem Feature für Deutschlandradio Kultur beschreibt Carsten Probst eine ganz andere Sicht auf Memory: "Für einen Moment soll der Betrachter die Schwerkraft vergessen und hineingezogen werden in einen Raum, den er nicht begreift in seinen Dimensionen". Kapoors Arbeiten erscheinen Probst wie "Eingangstore in die Welt der göttlichen Erfahrung, die jenseits aller Bilder steht". Für die Hindu Times "versetzt Kapoor den Betrachter in spirituelle Gefilde" und Claudia Funke verweist in der taz auf die Bezüge von Kapoors "Konzept der Leere, der Spannung zwischen Form und Formlosigkeit, Materiellem und Immateriellen" zur buddhistischen Philosophie und zu den Gemälden Caspar David Friedrichs.
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"The mood is boisterous," wrote the Berliner Morgenpost: "MACHT KUNST is a great event that can be felt everywhere here. Art should be fun. In the evening there is music, and admission is free." taz reported: "At one in the morning there is still high life in the KunstHalle," while Monopol wrote that the mood was even good while the artists were standing together in line. "Apart from the sheer masses of people, the warmth and cordiality in Berlin, which can be so callous, were impressive."
"Die Stimmung ist ausgelassen", konstatiert auch die Berliner Morgenpost: "MACHT KUNST ist ein großes Ereignis, das ist hier überall spürbar. Kunst soll Spaß machen, am Abend gibt es Musik, der Eintritt ist frei." Die taz stellt fest: "Um ein Uhr nachts ist noch "high life" in der KunstHalle" und Monopol registriert, dass die Stimmung sogar während des gemeinsamen Schlangestehens der Künstler gut war: "Neben der schieren Menge an Leuten beeindruckte vor allem die Herzlichkeit im sonst so kaltschnäutzigen Berlin." In einem zweiten Artikel berichtete Monopol-Redakteur Daniel Völzke von seinem Selbstversuch als Künstler. Er beteiligte sich mit einem "schmutzigen Readymade" - einer gefundenen Postkarte mit der Aufschrift "Du bist wertvoll". Ein durchaus passendes Motto für eine Aktion, die die Berliner Morgenpost ebenso an Joseph Beuys' legendäres Statement "Jeder Mensch ist ein Künstler" erinnert wie an Andy Warhols "15 minutes of fame": MACHT KUNST hat "zwei der wichtigsten künstlerischen Positionen aus der späten Hälfte des 20. Jahrhunderts zusammen geführt. Beuys und Warhol, eine transkontinentale Freundschaft der Moderne. Auch wenn Beuys und Warhol keine wirklichen Freunde wurden, die Deutsche Bank hat es nun doch geschafft, beide Visionäre enger zusammenzuführen."