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«Hier in Bern ist es reizend, eine urgemütliche Stadt, in der man ebenso gut leben kann wie in Zürich», schrieb Einstein seiner Freundin Mileva Maric. Nach dem gescheiterten Promotions-versuch an der Universität Zürich suchte er Anfang 1902 sein Glück in Bern; ein Studienkollege hatte ihm eine Anstellung am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum in Aussicht gestellt. Er bezog seine erste Wohnung in der Altstadt an der Gerechtigkeitsgasse 32 und schlug sich vorerst als Privatlehrer durch. Im Juni konnte er seine Tätigkeit als technischer Experte endlich antreten. Wenige Monate später holte er Mileva nach Bern, heiratete sie und wurde 1904 zum zweiten Mal Vater. Die Familie wohnte damals an der Kramgasse 49, wo sich heute das Einsteinhaus befindet.
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