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Matías Rivero Aguilar, Berater der Sozialunion der mexikanischen Wirtschaft (USEM) in Puebla und Unternehmensberater, ging in seinem Vortrag "Pakt von Arbeitnehmern und Unternehmen gegen die weltweite Wirtschaftskrise" auf die bestehenden Mißstände ein, die seiner Meinung nach im Verhältnis von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Mexiko bestünden. Das gesamtwirtschaftliche Einkommen Mexikos sei extrem ungleich zwischen Arm und Reich verteilt. Dies würde gegen alle Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft verstoßen. Der Neoliberalismus in Mexiko trage entscheidend zu diesen Zuständen bei. Eine unangemessen egoistische Ausübung von Freiheiten durch die Reichen und Mächtigen schwäche die Entfaltungsmöglichkeiten der Armen und Schwachen weiter. Die Implementierung einer Sozialen Marktwirtschaft, welche die Förderung der Benachteiligten und die Durchsetzung echten, dauerhaften Wettbewerbs am Markt beherzige, sei der beste Lösungsweg für die gesellschaftlichen Probleme Mexikos.
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