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Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden schon am Ende der ersten Verhand-lungswoche konkrete Entscheidungen zum „Loss and Damage“- Programm getroffen, das in Cancún beschlossen worden war. Demnach soll bis zum Klimagipfel im Dezember 2012 in Qatar (COP18) eine konkrete Vorlage erarbeitet werden, wie mit klimawandelbedingten Schäden in Entwicklungsländern umgegangen werden soll. Der Klima-Risiko-Index, den Germanwatch in Durban vorstellte und der auf der Basis der Daten des Munich Re NatCatSERVICE berechnet wird, zeigt: Die zehn am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder sind Entwicklungsländer, 2010 angeführt von Pakistan. In Durban wurde in einem Arbeitsprogramm festgelegt, wie 2012 bei „Loss and Damage“ weiter vorzugehen ist. Ein strittiger Punkt war, ob ein internationaler Mechanismus, etwa ein von der Munich Climate Insurance Initiative (MCII) vorgeschlagener globaler Pool für Schäden aus extremen Wetterereignissen, eingerichtet werden soll. Vor allem die USA wehren sich gegen solche Initiativen, die sie nicht selbst direkt beeinflussen können. 2012 sollen drei Themenfelder bearbeitet werden:
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