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Mitgebracht hat sie der junge Düsseldorfer Künstler Michail Pirgelis, der an diesem Augustnachmittag testet, ob sich die Installation für die offizielle Wiedereröffnung des Künstlerhauses Anfang September eignen könnte. Pirgelis zählt wie die Malerinnen Barbara Kussinger und Silke Markefka und die Video- und Installationskünstlerin Andrea Faciu zu den diesjährigen Preisträgern der Villa Romana, die hier für rund zehn Monate leben und arbeiten. Schade eigentlich, dass der Künstler seinen Architektureingriff am Eröffnungsabend dann doch nicht zeigen will. Denn der Kontrast zwischen der hier herrschenden Toskana- Idylle und dem technoiden Fremdkörper könnte auf das Eindrücklichste den Umbruchprozess illustrieren, in dem sich das traditionsreiche Künstlerhaus an der Via Senese nahe der Porta Romana seit ein paar Monaten befindet.
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