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Keybot 19 Results  db-artmag.com
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Beyond Borders - Arab Female Artists at the ZKM
Jenseits der Grenzen - Arabische Künstlerinnen im ZKM
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Villa Romana Fellows 2014 - International Artists Live in Florence / AxME - Ellen Gallagher at the Tate Modern / In the Urban Jungle - Hou Hanru Curates the 5th Auckland Triennial / The Golden Rider: Lenbachhaus Radiates New Splendor - supported by Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi in New York´s Metropolitan Museum / Beyond Borders - Arab Female Artists at the ZKM / Master of Institutional Critique - Deutsche Bank Foundation Sponsors John Knight Project in Portikus / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney and Durham
Villa Romana-Preisträger 2014 - Internationale Stipendiaten zu Gast in Florenz / AxME - Ellen Gallagher in der Tate Modern / Im Dickicht der Städte - Hou Hanru kuratiert die 5. Auckland Triennial / Der goldene Reiter: Das Lenbachhaus erstrahlt in neuem Glanz - unterstützt von Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi im New Yorker Metropolitan Museum / Jenseits der Grenzen - Arabische Künstlerinnen im ZKM / Meister der Institutionskritik – Deutsche Bank Stiftung unterstützt John Knight-Projekt im Portikus / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney und Durham
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At the same time an increasing number of major exhibitions have been dedicated to the theme of art and religion, including the 2006 Singapore Biennial entitled Belief, the 2008 show Traces du sacré at the Centre Pompidou in Paris, Medium Religion in 2009 at the ZKM in Karlsruhe, and "Animismus" at the Haus der Kulturen der Welt, Berlin, in 2012.
Die Debatten um die Katholische Kirche, die Nahostpolitik und den Islam zeigen, dass Religion verstärkt als Bestandteil kultureller Identität verstanden wird. Doch obwohl sich aktuelle Kunst aus religiösen Themen speiste und Transzendenz beschwor, war im White Cube religiöse Kunst lange tabu. Künstler äußerten sich zumeist nur ungern über ihren Glauben. Religiosität galt als Privatsache. Zugleich widmen sich immer mehr Ausstellungen demThema Kunst und Religion: etwa 2006 die Biennale in Singapur mit dem Titel Belief, 2008 Traces du Sacré im Pariser Centre Pompidou, Medium Religion im Karlsruher ZKM 2009 oder Animismus im Berliner Haus der Kulturen der Welt 2012. Gibt es also ein Comeback der Religion in der aktuellen Kunst?
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Arab Female Artists at the ZKM
Arabische Künstlerinnen im ZKM
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ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
Museum der Moderne, Salzburg
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"Ästhetische Paranoia" is the title of your exhibition at the ZKM and of one of your recent photo series. How would you define aesthetic paranoia?
"Ästhetische Paranoia", ist der Titel Ihrer Ausstellung im ZKM und einer Ihrer jüngsten Fotoserien. Wie definieren Sie ästhetische Paranoia?
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ZKM | Museum of Contemporary Art, Karlsruhe
ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
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Achim Drucks: The works you're best known for are the staged photo pieces. Your new exhibition Ästhetische Paranoia (Aesthetic Paranoia) at the ZKM also, however, includes straight images from the slaughterhouse.
Achim Drucks: Man bringt Sie vor allem mit inszenierten Fotoarbeiten in Verbindung. In Ihrer neuen Ausstellung Ästhetische Paranoia im ZKM zeigen Sie aber auch nicht gestellte Bilder aus einem Schlachthof. Was hat Sie an diesem Ort interessiert?
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In the exhibition arrangement at the ZKM, I work with a broad perspective, such that the monumental wall can be seen beyond the atriums, while the dramaturgy of the whole unfolds when the viewer is actually standing in front of it.
Die "16 Meter" bestehen aus 12 Tableaus, die auch einzeln oder als Duo, übereinander oder nebeneinander funktionieren. In der Ausstellungsinszenierung im ZKM arbeite ich mit weiten Blicken, so dass die monumentale Wand über die Lichthöfe hinweg einsehbar wird und wenn man letztendlich vor ihr steht, entfaltet sich die Dramaturgie des Ganzen. Andererseits soll dieser etwas blutige Auftritt, also die anders geartete Ästhetik, wie ein Keil oder wie eine Injektion in die große Schwarz-Weiß-Show hineinragen.
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/ Searching for Pakistan - How Imran Qureshi is being celebrated as "Artist of the Year" in Lahore / City in Sight - The Deutsche Bank Collection at the Dortmunder U / "These are not Sunday painters" - Sophie von Olfers on MACHT KUNST / Make Art - The KunstHalle invites all Berlin artists to take part in a 24-hour exhibition / Barometer of the Art Scene - Preview of Frieze New York and Art Basel Hong Kong on view: Photo Artists Make History - Becher Students in Deutsche Bank Luxembourg / City in Sight - Artists from the Deutsche Bank Collection look at urban life news: Villa Romana Fellows 2014 - International Artists Live in Florence / AxME - Ellen Gallagher at the Tate Modern / In the Urban Jungle - Hou Hanru Curates the 5th Auckland Triennial / The Golden Rider: Lenbachhaus Radiates New Splendor - supported by Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi in New York´s Metropolitan Museum / Beyond Borders - Arab Female Artists at the ZKM / Master of Institutional Critique - Deutsche Bank Foundation Sponsors John Knight Project in Portikus / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney and Durham press: "A Great Start" The Press on the First Exhibition at the KunstHalle / "No Longer a British invasion But a Local Institution" - The Press on the Second Edition of Frieze New York / "Picasso, That's Me" - The Press on MACHT KUNST
feature: Bilder vom Ende des amerikanischen Traums - Philip-Lorca diCorcia in der Schirn Kunsthalle / Nur ein Schritt vom Wunder zum Desaster - Ein Rundgang durch die 55. Biennale di Venezia / Theaster Gates: Inner City Blues / Musik als Medium der Kunst - Anri Sala im Gespräch mit Ari Benjamin Meyers / Deutsche Bank eröffnet neue KunstHalle in Berlin / Gewalt und Schöpfung: Imran Qureshi in der Deutsche Bank KunstHalle / Warum Zeichnung? Drei Fragen an Victoria Noorthoorn / Glaubensfrage: Gibt es ein Comeback des Religiösen in der Gegenwartskunst? / Auf der Suche nach Pakistan: Wie Imran Qureshi als "Künstler des Jahres" in Lahore gefeiert wurde / Stadt in Sicht - Die Samlung Deutsche Bank zu Gast im Dortmunder U / "Das sind keine Wohnzimmer-Maler" - Sophie von Olfers über MACHT KUNST / MACHT KUNST - Die KunstHalle lädt alle Berliner Künstler zu 24-Stunden-Ausstellung ein / Barometer der Kunstszene - Preview Frieze New York und Art Basel Hong Kong on view: Fotokünstler schreiben Geschichte – Becher-Schüler in der Deutschen Bank Luxembourg / Stadt in Sicht – Künstler aus der Sammlung Deutsche Bank blicken auf urbane Lebenswelten news: Villa Romana-Preisträger 2014 - Internationale Stipendiaten zu Gast in Florenz / AxME - Ellen Gallagher in der Tate Modern / Im Dickicht der Städte - Hou Hanru kuratiert die 5. Auckland Triennial / Der goldene Reiter: Das Lenbachhaus erstrahlt in neuem Glanz - unterstützt von Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi im New Yorker Metropolitan Museum / Jenseits der Grenzen - Arabische Künstlerinnen im ZKM / Meister der Institutionskritik – Deutsche Bank Stiftung unterstützt John Knight-Projekt im Portikus / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney und Durham press: "Ein tolles Entree" Die Presse über die Auftaktausstellung der KunstHalle / "Schon jetzt eine Institution" - Die Presse über die zweite Ausgabe der Frieze New York / "Picasso, das bin ich" - Pressestimmen zu MACHT KUNST
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What I find interesting is that Heinrich Klotz, the former founding director of the ZKM in Karlsruhe, wrote in his book ”The Neue Wilden in Berlin” (1987): ”Elvira Bach is too good to assume the role of the alibi woman as opposed to the ‘pure male hegemony’ in this book.
Sie sind also durch Ihre Malerei aufgefallen. Interessant finde ich, dass Heinrich Klotz, der ehemalige Gründungsdirektor des ZKM in Karlsruhe, in seinem Buch "Die neuen Wilden in Berlin" (1987) schrieb: "Elvira Bach ist zu gut, um nur den Part der Alibi-Frau gegen die 'reine Männerherrschaft' in diesem Buch zu übernehmen". Und das war es dann mit Ihnen in seinem Buch. So wurden Sie entsorgt. Weil Sie zu gut sind?
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"More than anyone else, Rehberger knows how to lend banal things a higher consecration, to transport our daily living environment into a ceremonious, exceptional state," the Neue Zürcher Zeitung wrote on his opulent exhibition Geläut bis ich es hör... , which was shown last year in Karlsruhe's ZKM.
"Rehberger versteht es wie kaum ein anderer, den banalen Dingen eine höhere Weihe zu verleihen, unser alltägliches Lebensumfeld in einen feierlichen Ausnahmezustand zu versetzen", schrieb die Neue Zürcher Zeitung anlässlich seiner opulenten Werkschau Geläut bis ich es hör... , die im letzten Jahr im Karlsruher ZKM gezeigt wurde. Tobias Rehbergers oftmals mit dem Designstil der siebziger und achtziger Jahre spielende Environments, Möbelentwürfe, Skulpturen und Deckengestaltungen haben ihm in den neunziger Jahren einen internationalen Durchbruch beschert. Neben dem Werk von Jorge Pardo oder Rikrit Tiravanija werden Rehbergers Arbeiten immer wieder mit dem Label der "Ambient Art" versehen, die als Cross Over zwischen Popkultur und Kunst in den unterschiedlichsten Lebensräumen interveniert. Dazu gehören als künstlerische Dienstleistung auch die Einrichtung von Sitz- und Lesecken, VIP-Lounges und Konferenzräumen für Kunstvereine, Firmen und Institutionen, mit denen Rehberger in den letzten Jahren immer wieder betraut wurde.
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At the very latest, the fact that media art has become socially acceptable was proven in 1997, at the opening of the Center for Art and Media Technology (ZKM) in Karlsruhe; as well as running its own museum, the center conducts interdisciplinary research in its various technological laboratories in the field of digital (image) media.
Diese gleichermaßen polemischen wie poetischen Attacken bildeten den Einstieg in das, was heute unter dem Begriff "Medienkunst" rangiert. Ob Single-Channel-Video oder raumfüllende Multi-Monitor-Installationen, interaktive Netzkunst oder computergenerierte Bilder: Medienkunst hat sich längst vom exotischen Nischendasein am Rand der Kunstgeschichte emanzipiert und als fixe Größe im internationalen Kunstbetrieb etabliert. Kaum eine Ausstellung über Gegenwartskunst, die heute noch ohne Monitore auskommt, und kaum eine Kunsthochschule, deren Lehrplan auf den Imagefaktor der "Neuen Medien" verzichtet. Dass die Medienkunst hoffähig geworden ist, beweist nicht zuletzt das 1997 eröffnete Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe, das in diversen Technologielabors interdisziplinäre Grundlagenforschung im Bereich der digitalen (Bild-)Medien betreibt und ein eigenes Museum unterhält.
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Thus, Anselm Kiefer installed a room-sized work in Martin-Gropius-Bau’s central atrium, while Ai Weiwei created an installation of steel using material from a school building that was destroyed in the earthquake, burying 1,000 school children. The steel serves as proof of an event the Chinese media were prohibited from reporting on. Following its premiere in Berlin, "Art and Press" will be shown at the ZKM in Karlsruhe.
Es geht in Art and Press um Themen wie Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien, um Aufklärung, aber auch Zensur und Manipulation. Viele Künstler haben eigens für die Ausstellung neue Arbeiten realisiert oder aus ihrem Œuvre ausgewählt. So installiert Anselm Kiefer im zentralen Lichthof des Martin-Gropius-Bau eine raumgreifende Arbeit. Ai Weiwei hat eine Installation aus Stahl geschaffen. Das Material stammt von einem erdbebenzerstörten Schulgebäude, unter dem über 1000 Schüler begraben wurden. Der Stahl dient als Beweisstück für ein Ereignis, über das in China nicht berichtet werden durfte. Nach der Premiere in Berlin ist Art and Press im Herbst auch im ZKM in Karlsruhe zu sehen.
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Hessian Companies Present Their Collections / In the Urban Jungle - Hou Hanru Curates the 5th Auckland Triennial / The Golden Rider: Lenbachhaus Radiates New Splendor - supported by Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi in New York´s Metropolitan Museum / MACHT KUNST in the Alte Münze - More than 6.000 visitors flock to the 24-hour exhibition / Beyond Borders - Arab Female Artists at the ZKM / Master of Institutional Critique - Deutsche Bank Foundation Sponsors John Knight Project in Portikus / MAKE ART: The winners have been selected - Second show announced due to overwhelming response / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney and Durham
AxME - Ellen Gallagher in der Tate Modern / Kunst privat! Hessische Unternehmen präsentieren ihre Sammlungen / Im Dickicht der Städte - Hou Hanru kuratiert die 5. Auckland Triennial / Der goldene Reiter: Das Lenbachhaus erstrahlt in neuem Glanz - unterstützt von Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi im New Yorker Metropolitan Museum / MACHT KUNST in der Alten Münze - Über 6.000 Besucher strömen in die 24-Stunden-Ausstellung / Jenseits der Grenzen - Arabische Künstlerinnen im ZKM / Meister der Institutionskritik – Deutsche Bank Stiftung unterstützt John Knight-Projekt im Portikus / MACHT KUNST: Die Gewinner stehen fest - Wegen riesiger Resonanz zweite Ausstellung angekündigt / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney und Durham
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Whether it's at the Venice Biennial or, more recently, for his installation in the exhibition You_ser: The Century of the Consumer, which has been on view since October 2007 at the ZKM Karlsruhe (where Armin Linke has a guest professorship) – he always allows the viewer to create his or her own personal set of photographs, thanks to an electronic scanner and small printer that otherwise spit out flight tickets.
Er überlässt es dem Betrachter, das besondere Bild oder die besondere Bildfolge in der Masse der Fotografien zu entdecken und macht ihn damit zum Kurator auf Zeit. Ob auf der Biennale von Venedig oder zuletzt mit seiner Installation in der Ausstellung You_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten, die seit Oktober 2007 im ZKM Karlsruhe zu sehen ist, wo Armin Linke eine Gastprofessur wahrnimmt: Immer wieder ermöglicht er es dem Betrachter seinen eigenen Fotoband herzustellen - dank elektronischer Scanner und kleiner Drucker, die sonst Flugtickets ausspucken.
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The directness and immediacy of his early series in particular have a new relevance for a young, performanced-oriented generation of artists. The ZKM in Karlsruhe now dedicates a major exhibition to Jürgen Klauke, many of whose works are part of the Deutsche Bank Collection.
Bereits Ende der sechziger Jahre rückt Jürgen Klauke den eigenen Körper ins Zentrum seiner Fotoarbeiten. Radikal stellt er dabei konventionelle Geschlechterrollen in Frage. Dann folgen minimalistisch-surreale Versuchsanordnungen, in denen er Grundbedingungen der menschlichen Existenz durchdekliniert. Die Direktheit und Unmittelbarkeit besonders seiner frühen Serien besitzt für eine junge, performativ orientierte Künstlergeneration eine neue Relevanz. Jetzt widmet das ZKM in Karlsruhe Jürgen Klauke, der seit 1985 mit zahlreichen Arbeiten in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, eine große Ausstellung. Achim Drucks hat den in Köln lebenden Künstler für ArtMag interviewt.
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Barrada's at once laconic and impressive series is now on view in the exhibition Cross-border at the ZKM in Karlsruhe. The show presents works by contemporary female artists from the Arabian Mediterranean region who engage with cultural, political, and territorial borders.
Zu sehen ist Barradas ebenso lakonische wie eindrucksvolle Serie jetzt in der Ausstellung Cross-border im ZKM in Karlsruhe. Die Schau präsentiert Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen aus dem arabischen Mittelmeerraum, die sich mit kulturellen, politischen und territorialen Grenzen auseinandersetzen. Cross-border stellt eine Region vor, deren Kunstszene gerade international auf verstärktes Interesse stößt. Nicht erst seit Beginn des Arabischen Frühlings befinden sich Staaten wie Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten oder Libanon in einem politischen und kulturellen Aufbruch. Das reflektieren die Künstlerinnen der Ausstellung auf ganz unterschiedliche Weise. Dabei bewegen sie sich häufig zwischen den Welten - zwischen Nordafrika und Europa, einheimischen Traditionen und der westlichen Moderne. Als Nomadin versteht sich die in Kairo geborene Künstlerin Anna Boghiguian, die mit ihren skizzenhaften Zeichnungen auch auf der 13. documenta vertreten war. Sie verbindet figurative Elemente und Texte zu einer Art visuellem Tagebuch. Faten Rouissi reagiert mit ihren Arbeiten ganz unmittelbar auf die politischen Umbrüche in ihrer Heimat Tunesien. Wracks von Autos, die bei den revolutionären Unruhen ausbrannten, verwandelt sie bei Performances in Kunstobjekte. Während sich die Fotoarbeiten der in Kanada lebenden Libyerin Arwa Abouon mit der Rolle muslimischer Frauen beschäftigen, geht es in Bouchra Khalilis Videos aus der Serie Mapping Journey um das Schicksal von Migranten, deren Schicksal immer wieder von territorialen und politischen Grenzen bestimmt wird.