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Wesentliche Gefährdungen gehen auf den Verlust von geeigneten Lebensräumen durch Trockenlegungen von Feuchtgebieten und die Intensivierung der Landwirtschaft zurück. Gleiches gilt aber auch bei längerfristiger Nichtnutzung von Flächen, was zur Folge hat, dass Feuchtgebiete zunehmend verbuschen. Um für den Schmetterling interessant zu bleiben, müssen die Habitate landwirtschaftlich bewirtschaftet werden um eine Verbuschung zu vermeiden – diese Nutzung muss aber so extensiv sein, dass die für den Blauschillernden Feuerfalter erforderlichen Lebensräume erhalten bleiben. Durch die zunehmende Isolierung der verbleibenden Habitate und das geringe Ausbreitungsvermögen des adulten Schmetterlings, sind viele lokale Populationen zusehends von genetischer Verarmung betroffen und somit vom Aussterben bedroht.
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