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De plus – ce n’est pas rien – nous préservons les conditions qui nous permettront de répondre à une vocation dont nous n’avons pas nous-mêmes défini les critères, mais l’Église, mais Dieu à travers l’appel adressé à nos cœurs.
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Penetrate deeply into the interior desert, and do not fix up the desert: two expressions which, in an interval of centuries, point out the same reality. The asceticism of the monk is above all not about fasting, or silence, or getting up at night. It is refusing the subtle temptation of making oneself useful to people other than by the accomplishment of his hidden vocation. Even if no witness has taken note of our presence, the monk, by affirming the transcendence of God by simple acts, by personal prayer, and by the liturgical office, pushes back indifference and atheism, beats down persecution, combats all kinds of violence, puts peace in wounded hearts, permits divided families to discover their unity…the list is endless. Whoever runs up against the walls of a monastery without being able to enter, leaves impressed by the existence of these hidden monks who they were not able to “see.” He feels the value of their solitary life and of their contemplation. By refusing to give ourselves over to hurried visitors, we help them more, by our withdrawal, than by lending ourselves to their curiosity. In addition – and this isn’t a small thing – we preserve the conditions that will let us reply to a vocation of which we have not ourselves defined the criteria, but rather the Church, and God by means of the calling directed to our hearts. If some people have a hard time grasping the meaning of these reflections, let them know that our vocation remains sometimes – even for us – difficult to understand and to accept.
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Sich in die innere Wüste begeben, die Wüste nicht umgestalten: zwei Aussagen, die auch nach Jahrhunderten immer noch die gleiche Wirklichkeit bezeichnen. Die Askese des Mönches besteht nicht vorrangig im Fasten oder im Schweigen oder im nächtlichen Aufstehen. Es bedeutet vielmehr, der subtilen Versuchung zu widerstehen, sich auf andere Weise in den Dienst der Menschen zu stellen als in der Erfüllung ihrer verborgenen Berufung. Auch wenn kein Zeuge von unserer Existenz Notiz nimmt, so lässt der Mönch in der Bejahung der Transzendenz Gottes durch einfache Handlungen wie das persönliche Gebet und den liturgischen Gottesdienst die Gleichgültigkeit und den Atheismus zurückweichen, bringt die Verfolgung zum Schweigen, kämpft gegen Gewalt aller Art, bringt Frieden in verwundete Herzen, lässt getrennte Familien wieder zusammenfinden; die Liste ist endlos. Wer auf die Mauern eines Klosters stößt, ohne eintreten zu können, geht beeindruckt von der Existenz dieser verborgenen Mönche davon, die er nicht „besichtigen“ konnte. Er erahnt den Wert ihres einsamen Lebens und ihrer Andacht. Indem wir darauf verzichten, uns gehetzten Besuchern zur Schau zu stellen, helfen wir ihnen durch unsere Zurückhaltung mehr, als wenn wir ihre Neugier befriedigen würden. Zudem – und das ist wichtig – wahren wir die Bedingungen, die es uns ermöglichen, einer Berufung zu folgen, deren Kriterien nicht von uns selbst, sondern von der Kirche, von Gott durch den an unsere Herzen gerichteten Ruf festgelegt wurden. Wer Schwierigkeiten hat, den Sinn dieser Überlegungen zu verstehen, der sei gewiss, dass unsere Berufung auch für uns selbst manchmal schwer zu verstehen und zu akzeptieren ist.
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