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Tomislav Pervan: - Marias evangelisches "MEINE SEELE PREIST DIE GRÖSSE DES HERRN" ist nicht zufällig so etwas ähnliches wie ein Manifest und Programm zwischen den Recht- und Obdachlosen in Lateinamerika geworden. Dieses marianische Magnifikat ist so etwas wie die Ouverture in Jesus Rede, die die Beziehungen zwischen den Menschen revolutioniert. Die kleinen und rechtlosen Menschen werden sich ihrer Rolle und ihrer Verantwortung für das Schicksal der Welt immer mehr bewußt. Jesus, wie auch Maria, gaben mit ihrem Leben Richtlinien und Perspektiven, wie man der Welt verantwortlich entgegentreten und sie ändern kann. Gerade diese kleinen Menschen sind es, die, nach dem Evangelium, neue Dinge, die Himmelsbotschaft, am offensten annehmen. Wenn wir zurückschauend die Weltgeschichte der vergangenen 150 Jahre aus der Perspektive der Heilsgeschichte betrachten, dann werden wir an allen Marksteinen dieser Geschichte, betrachtet im Licht der Philosophie der Geschichte und ihrer Verlaufe, auf die Tatsache der Erscheinungen Marias stoßen, beginnend mit dem Jahr 1830, sodann zehn Jahre nach dem famosen Kommunistischen Manifest von Karl Marx in Lourdes 1858, wo sich Maria als Unbefleckte offenbarte, die den Schlangenkopf (wohl auch den kommunistischen) zerschmettert. Am Vorabend der Oktoberrevolution gab es die Erscheinungen in Fatima. Ein großes Zeichen, ein Aufruf zur Bekehrung, zum Gebet für Rußland, das auf die Welt seine gottlose Ideologie ausschütten wird. Mitte dieses Jahrhunderts erklärte Papst Pio XII Marias Himmelfahrt zur religiösen Wahrheit als Antwort auf das große weltliche Schlachthaus im 2. Weltkrieg, in dem 100 Millionen Menschen ermordet und geschlachtet wurden. Das ist die Antwort auf die Philosophie des Ekels und der Existenz, der Entwertung des menschlichen Körpers sowie auch Antwort auf die zahlreichen Kriege, in der der Glauben in der Auferstehung des Körpers und dem ewigen Leben ausgedrückt wird, wofür Maria Vorgängerin und Vorbild ist. Und am Vorabend des Zusammenfalls des Kommunismus haben wir die Erscheinung von Medjugorje, das etwas wie die siegreiche Trompete von Jericho ist, die siebenjährige Gebetsouverture und der Gebetsmarsch mit Kerzen in der Hand zum Fall der kommunistischen, gottlosen Schreckensherrschaft. Bisher hat, soviel ich weiß, noch niemand im Licht der Philosophie der Geschichte diese Ereignisse als Marksteine der Weltgeschichte beschrieben, aber wir können davon überzeugt sein, ohne die Gebete und Opfer dieser kleinen Rechtlose
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