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T. P. - Sam se pitam i tražim odgovor zašto, npr. , tisuće i tisuće Poljaka stižu ovih dana u Međugorje kad imaju svoju čenstohovu, zašto je ondje oko Uskrsa bilo više od 2 tisuće čeha, a i ovih dana ih ima više od dvije tisuće, s velikim brojem upravo mladih i pobožnih svećenika?
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Tomislav Pervan: - Das frage ich mich selbst und suche die Antwort darauf, z. B. Tausende von Polen kommen in diesen Tagen nach Medjugorje, jetzt, wo ihre Censtahova ist oder weshalb kamen zu Ostern mehr als zwei Tausend Tschechen nach Medjugorje und auch jetzt sind mehr als zwei Tausend hier mit einer großen Anzahl von jungen und gottesfürchtigen Priestern? Wir wissen, daß gerade der kommunistische böse Geist am meisten das tschechische Volk zernagte, die tschechische Kirche systematisch zerlegte, buchstäblich alle Lebensschichten atheisierte und heute erleben wir die Renaissance des Glaubens in diesem Volk. Der verstorbene Kardinal Tomasek, etwas wie das Symbol des Widerstandes gegen den kommunistischen Drachen in der Ex-Tschecheslowakei, war Medjugorje sehr wohlgesinnt. Er empfing die Seher aus Bijakovici wie auch die Franziskaner. Und es ist klar, daß sich so eine Haltung auch auf das gläubige Volk reflektierte, das nach Medjugorje kommt. Jeder Mensch verhält sich ähnlich wie ein Zugvogel. Er sucht warme Gegenden für seinen Körper, besonders aber für seine Seele und sein Herz. Hätten diese unzähligen Millionen Menschen nicht ausgerechnet hier in Medjugorje diese Wärme der Mutter, ihr Herz gefunden, hätten sie nicht den Himmel erfahren, die Gnade, die Bekehrung, so hätten sie nicht auch andere zu diesem weiten Weg, zu diesen vielen Opfern und Entsagungen ermutigt. Wie der Zugvogel diesen intuitiven Trieb zur Rückkehr in warme Gebiete spürt, wenn es kalt wird, so sucht und findet auch der Mensch in der Kälte seines Umfeldes, in den Herzen, in der Gesellschaft, in der eisigen Atmosphäre der Städte, der Technik und Computer den ursprünglichen Raum für Seele und Herz, göttliche Bäder, in denen er seine Vergangenheit wäscht, die Last von seinem Buckel nimmt, nicht mehr Sisyphos noch Prometheus ist, sondern der Jünger Jesu Christi, zu dem ihn die Muttergottes führt.
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