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Danasnja rijec "globalizacija" daje tom problemu mozda odgovarajuci izraz: gesta obecanja ("svi cemo od toga profitirati"), s kojom ona nastupa tim je ispraznija sto se vise trudi da prikrije golu cinjenicu da upravo ona globalizacija koja navodno "sirom svijeta" promice rast, razvoj i blagostanje upravo potencira, upravo proizvodi socijalne nejednakosti, nove odnose izrabljivanja kao i ovisnost takozvanih zemalja u razvoju.
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So verstanden, stellt die Globalität ein für die politische Moderne zentrales Problem dar; ein Problem allerdings, an dem sie mehr laboriert, als dass sie es zu lösen verstünde. Das heutige Wort "Globalisierung" gibt diesem Problem vielleicht den treffendsten Ausdruck: Die Gebärde des Versprechens ("wir alle werden davon profitieren"), mit der es auftritt, ist umso hohler, je mehr sie verschleiert, dass eben jene Globalisierung, die Wachstum, Entwicklung und Wohlstand angeblich "weltweit" vorantreibt, soziale Ungleichheiten, neue Ausbeutungsverhältnisse und die Abhängigkeiten so genannter Entwicklungsländer gerade verstärkt, ja hervorbringt. Und die stolzen Insignien ihrer Existenz und Effizienz, die dieselbe Globalisierung vor sich herträgt: die Fortschritte der Technowissenschaft, der Ausbau der Kommunikationstechnologien, die weltumspannenden Informationsnetze - sie geben, für sich gesehen, nur ihrerseits einer unbestimmten Logik der Kapitalisierung (der Güter, der Instrumente, der Bilder, der Information) Ausdruck, deren gesellschaftlicher Wert umso zweifelhafter ist, je mehr sich genau diese Bereiche heute mehr und mehr von beispiellosen Agglomerationen und Machtballungen bestimmt sehen, die sowohl die Verteilungsgerechtigkeit wie auch die "Ausgewogenheit" der Information untergraben.
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