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The large amount of research by scientists into these questions shows that, in most cases, invasion is the result of a “combination of circumstances”, where certain of the plant’s aptitudes, such as a very high capacity for plant reproduction (via cuttings*, shoots* or suckers*) and/or sexual reproduction (via seeds), benefit from a very favourable context such as the absence of natural predators in the area of introduction or the creation by human activity of disturbed sites that are easy to colonize (wasteland or reclaimed land, wild land, cultivated land, riverbanks, etc.) which are ideal areas for primary infection.
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Warum beginnt eine Art, die in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet eigentlich kein „Belagerungsverhalten“ zeigt, in ihrer neuen Heimat regelrecht zu wuchern? Ist dieses Phänomen mit den arttypischen Merkmalen der Pflanze oder mit den besonderen Bedingungen ihres neuen Umfelds verbunden? Anhand zahlreicher Forschungen, die von den Wissenschaftlern zu diesen Fragen durchgeführt wurden, konnte nachgewiesen werden, dass die Invasion in den meisten Fällen das Ergebnis eines „Wettbewerbs der Umstände“ ist, bei dem sich einige Fähigkeiten der Pflanze, wie z. B. die stark ausgeprägte Fähigkeit zur vegetativen (durch Stecklinge*, Absenker* oder Wurzelsprossen*) und/oder geschlechtlichen (durch Samen) Vermehrung, in einem günstigen Umfeld, hier in der neuen Heimat, in dem natürliche Feinde fehlen oder wo es Gebiete gibt, die aufgrund menschlicher Tätigkeit leicht zu kolonisieren sind (Böden ohne Bewirtschaftung und umgestaltetes Land, Brachen, Ackerland, Böschungen von Wasserläufen…), die Primärinfektionsherde darstellen, in besonderem Maße entwickeln können. Der Einwanderungsdruck und die Nähe von Verkehrswegen (Kanäle, Autobahnen, Bahnstrecken), die die Verbreitung erleichtern, sind ebenfalls für den Erfolg einer Einwanderung entscheidend.
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