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Allein die technische Möglichkeit, die TK-Anlage in die Cloud auszulagern, ist noch kein Argument dafür, das auch zu tun. Stellt sich im Unternehmen die Frage nach einer neuen Telefonanlage, stehen unterschiedliche Lösungen zur Auswahl: klassische ISDN-basierte TK-Anlage, IP-PBX, hybride Lösung oder IP Centrex. Um eine Entscheidung treffen zu können, sollte das Unternehmen zunächst definieren, welche Anforderungen erfüllt werden sollen. Erfüllen sowohl die TK-Anlage On Premises als auch die TK-Anlage On Demand die Anforderungen, gilt es zu klären, ob das Unternehmen grundsätzlich bereit ist, Daten auszulagern. Falls dem so ist, sollten die Vor- und Nachteile von IP Centrex gegeneinander abgewogen und gewichtet werden: Entscheidet sich ein Unternehmen für IP Centrex, muss es sich weder um Installation, Administration oder Wartung kümmern, hat immer die aktuellste TK-Version zur Verfügung und zahlt eine monatliche userangepasste Pauschale. Kauft das Unternehmen eine TK-Anlage, entstehen nicht nur die Kosten für den Kauf, sondern auch die für Installation, Wartung, Administration und die entsprechenden Updates. Dafür kann das Unternehmen die TK-Anlage an individuelle Bedürfnisse anpassen, die Einflussmöglichkeiten im Bereich IP Centrex sind hier geringer. Allerdings können virtuelle Telefonanlagen wie IP Centrex nahezu beliebig skaliert werden, d.h. es entstehen keine Kapazitätsengpässe. Es wird nur noch ein Netzwerk für Sprache und Daten benötigt. Das ist allerdings auch dann der Fall, wenn ein Unternehmen eine IP-PBX On Premises nutzt.
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