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We should also mention his numerous essays included in such collections as L’improbable and Un Rêve fait à Mantoue (with chapters on Piero della Francesca, Balthus, Ubac, Garache), Le Nuage rouge (studies on Giovanni Bellini, Elsheirner, Mondrian), and his recent Dessin, couleur et lumière (1995), which contains essays on Mantegna, Poussin, Tiepolo.
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Die italienische Kunst hat für Bonnefoys dichterisches und kritisches Werk eine bedeutende Rolle gespielt. Die Erfahrungen, die er in einigen italienischen Studienaufenthalten gewinnen konnte, kennzeichnen seine Richtung und seinen persönlichen Stil. Er beschränkte sein Interesse nicht nur auf die Modernen (De Chirico, Morandi), sondern beschäftigte sich auch und vor allem mit der italienischen Kunst zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, die zum Mittelpunkt seines Denkens wurde. Diese Beschäftigung fand ihren Niederschlag in vielen Büchern, die heute zu den Klassikern ihres Fachs zählen und von denen zwei als die schönsten Bücher dieses Jahrhunderts in französischer Sprache gelten: Rome 1630 (1970) und L’Arrière-Pays (1972). Neben diesen Arbeiten, die Italien einen bevorzugten Platz zuweisen, seien auch seine zahlreichen Essays in Sammelbänden wie L’improbable und Un Rêve fait à Mantoue (mit Abschnitten über Piero della Francesca, Balthus, Ubac, Garache), Le Nuage rouge (Essays über Giovanni Bellini, Elsheimer, Mondrian) und das jüngste Werk Dessin, couleur et lumière (1995), das u. a. Arbeiten über Mantegna, Poussin und Tiepolo enthält, erwähnt. Was das monumentale Werk über Alberto Giacometti betrifft, so ist es bis heute nicht nur das wichtigste Werk über diesen grossen Schweizer Künstler, sondern kann auch als “Manifest” für eine geduldige Annäherung an den dargestellten Gegenstand betrachtet werden. Yves Bonnefoys Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, mit denen gemeinsam er Bücher veröffentlichte, kann als ein weiterer Aspekt für sein enges Verhältnis zur modernen Kunst gelten. Die Bibliographie der Arbeiten, die sich mit Yves Bonnefoy beschäftigen, umfasst ungefähr zwanzig Monographien, eine grosse Anzahl Dissertationen sowie zahlreiche Artikel in vielen Sprachen.
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