|
|
How should we picture the appearance of Christopher Columbus? As Lester points out, none of the many existing portraits is even remotely truthful. We therefore must turn to other sources. Christopher Columbus's second son Fernando Colón, who accompanied him on many journeys, describes him as a large man of normal build (neither fat nor thin), with a long face, high cheekbones, an aquiline nose, light eyes, white hair, and a reddish skin.
|
|
|
Wie sollten wir uns das Aussehen von Christoph Kolumbus vorstellen? Wie Lester klarmacht, ist keines der vielen existierenden Porträts auch nur einigermaßen wahrheitsgetreu. Wir müssen uns deswegen an andere Quellen wenden. Fernando Colón, der zweite Sohn von Christoph Kolumbus, der ihm auf vielen Reisen begleitete, beschreibt ihm als ein großer Mann von normaler Statur (nicht dünn oder dick), mit einem langen Gesicht, hohen Jochbeinen, einer Adlernase, leichten Augen, weißem Haar, und einer rötlichen Haut. Andere Zeugnisse unterschreiben diese Beschreibung mehr oder weniger. In Bezug auf die Garderobe von Christoph Kolumbus ist nichts bekannt, außer der Tatsache, dass er sich während des letzten Teils seines Lebens wie ein Mönch kleidete. Davor trug er wahrscheinlich Kleider, die für wohlhabende Kaufleute und Adlige entlang dem nördlichen Mittelmeer gebräuchlich waren. Diese Kleidung kann auf vielen norditalienischen Fresken der frühen Renaissance studiert werden: ein weicher Hut oder Mütze (ohne Rand oder mit dem Rand umgeschlagen), ein Wams (Farsetto genannt, eine wattierte Unterjacke mit gepufften Ärmeln bei den Schultern) mit einem Hemd und einer Unterhose darunter, ein gefalteter Überzieher (nämlich ein Cioppa mit Ärmeln, oder ein Giornea ohne Ärmel und offen zur Seite), ein Gürtel, stramme Strümpfe (Calzebraghe), die am Wams gebunden wurden, und weiche Schuhe. Oftmals hatte jeder Strumpf eine eigene Farbe. Ältere Männer trugen längere Überzieher, wohingegen jüngere Männer manchmal sehr kürze bevorzugen. Zusätzlich konnte man einen Mantel über dies alles hindrapieren. Die Männer ließen ihr Haar von vorne meistens kurz und von hinten länger, die Ohren bedeckend, schneiden. Bärte oder Schnurrbärte waren nicht in der Mode.
|