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Der historische und soziale Kontext dieser Epoche ermöglichte das Zusammenkommen vieler verschiedener volkstümlicher und höfischer Einflüsse, die sich in der täglichen Ausübung der Musik widerspiegelten, und so werden all die vielen verschiedenen Arten, Qualitäten und Formen des Singens offenbar. Cervantes selbst beschreibt uns, wie Feliciana de la Voz „soltó la voz a los vientos y cantó“ (“ihre Stimme im Winde erschallen liess und sang”), so schön, “que suspendió los sentidos”, (“dass einem dabei die Sinne schwanden” – Persiles y Segismunda), oder auch, wie Escalante Seguidillas sang „con voz sutil y quebradiza“ (“mit zarter und zerbrechlicher Stimme” – Rinconete y Cortadillo). So gibt auch Lope de Vega in “El Viaje del alma” diesen Rat: „tañe, canta, come y bebe, salta y corre, danza y baila“ (“spiel, sing, iss und trink, hüpf und spring, tanz und dreh dich”), und Lucas Fernández sagt in einer Komödie „Aballemos, que cantando nos iremos; ¿qué cantar quieres cantar? uno que sea de bailar“ (“Lasst uns gehen, wir wollen dabei singen; was für ein Lied? eines zu dem man tanzen kann”). Zitieren wir schliesslich nochmals Cervantes in “El Quijote de la Mancha”, als er Altisidora sagen lässt: „no quería que mi canto descubriese mi corazón…“ (“ich wollte nicht, dass mein Gesang meine Gefühle verriet”), während er in “La Entretenida” ein Lob singt auf „la barbera que canta por el cielo y baila por la tierra“ (“die Barbierin, die im Himmel singt und auf Erden tanzt”).
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