|
|
When Jesus had led him to one side, he said: “My friend, I perceive that something terrible must have happened to you; I very much desire that you tell me what could happen to such a strong man to lead him to attack his wife, the mother of his children, and that right out here before all eyes. I am sure you must feel that you have some good reason for this assault. What did the woman do to deserve such treatment from her husband? As I look upon you, I think I discern in your face the love of justice if not the desire to show mercy. I venture to say that, if you found me out by the wayside, attacked by robbers, you would unhesitatingly rush to my rescue. I dare say you have done many such brave things in the course of your life. Now, my friend, tell me what is the matter? Did the woman do something wrong, or did you foolishly lose your head and thoughtlessly assault her?”
|
|
|
133:1.5 (1470.1) Aber Ganid war noch nicht ganz zufrieden. Oft sprachen sie über diese Dinge, und Jesus erzählte ihm einige Erlebnisse aus seinen Knabenjahren, und auch von Jakob, dem Sohn des Steinmetzen. Als Ganid hörte, wie Jakob sich selbst zum Verteidiger Jesu ernannt hatte, sagte er: „Oh! Ich beginne zu begreifen! Erst einmal würde sich wohl kaum ein normales menschliches Wesen finden, um eine so freundliche Person wie dich anzugreifen, und selbst, wenn jemand so gedankenlos wäre, es zu tun, wäre da mit großer Sicherheit jemand anders zur Stelle, um dir beizustehen, genauso wie auch du selber stets denen zu Hilfe kommst, die du in Not siehst. Mein Lehrer, in meinem Herzen stimme ich dir zu, aber in meinem Kopf denke ich immer noch, dass ich anstelle Jakobs mit Vergnügen jene groben Flegel gezüchtigt hätte, die sich anmaßten, dich anzugreifen, nur weil sie dachten, du würdest dich nicht zur Wehr setzen. Ich nehme an, dass du auf deiner Lebensreise einigermaßen in Sicherheit bist, da du einen großen Teil deiner Zeit damit zubringst, anderen zu helfen und deinen Brüdern in der Not beizustehen – sehr wahrscheinlich wird stets jemand zur Stelle sein, um dich zu verteidigen.“ Und Jesus antwortete: „Diese Prüfung ist noch nicht gekommen, Ganid, und wenn sie kommt, werden wir uns an den Willen unseres Vaters halten müssen.“ Und das war ungefähr alles, was der Junge über dieses schwierige Thema der Selbstverteidigung und Widerstandslosigkeit aus seinem Lehrer herausbrachte. Bei anderer Gelegenheit entlockte er Jesus die Äußerung, eine organisierte Gesellschaft besitze jedes Recht zur Anwendung von Gewalt in Ausführung ihrer gerechten Verordnungen.
|