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This is the perception of an apparatus making innumerable attempts to capture, recognize and possibly understand, all of which fail. The gaze of the apparatus systematically obstructs itself, its electronic field of view is subjected to interference from the material, frequency interference, static, an absence of information.
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Horizont einer Stadt. In heftigen Bewegungen, einmal nach links, einmal nach rechts, wird der Horizont abgefahren, abgetastet, abgesucht, dann die Bewegung abrupt gestoppt, wieder akzeleriert, in den Stadtkörper hineingezoomt. Jedoch: die Stadt wird nicht sichtbar, sie verharrt unerkennbar hinter dem Bild. Es ist die Wahrnehmung eines Apparates, der in zahllosen Versuchen etwas erfassen, erkennen und vielleicht verstehen will, die scheitert. Der apparative Blick wird systematisch durch sich selbst behindert, sein elektronisches Bildfeld unterliegt Störungen des Materials, Frequenzstörungen, Rauschen, ein Ausreißen der Information. Zudem ist er gänzlich unscharf, lässt sein Motiv bloß erahnen. Diese Fehler, dieses Auslassen und Verhindern, sie gestalten, sie formen das Zu-Sehende, das vage Abbild. Sie machen aufmerksam auf den Apparat selbst, lassen seine Präsenz spüren, sein optisches Ungenügen, seine Bilddifferenz ist zugleich sein ästhetisches Projekt.
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