from hand to mouth – German Translation – Keybot Dictionary

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Keybot      29 Results   8 Domains
  alumni.sharjah.ac.ae  
live (from) hand to mouth idiom
We shared a taxi and split the fare.
  www.gmo-safety.eu  
GMO Safety: An apple goes straight from hand to mouth; it is a symbol of healthy and unadulterated food. In the minds of most consumers there is a contradiction between “healthy” and “genetically manipulated”.
bioSicherheit: Ein Apfel wird „von der Hand in den Mund“ gegessen, ist Symbol für gesunde unverfälschte Nahrung. Im Bewusstsein der meisten Verbraucher ist „gesund“ und „genmanipuliert“ ein Gegensatz. Hat ein transgener Apfel in Deutschland überhaupt eine Chance?
  eipcp.net  
In an essay on the “Problems of the Independent Author” he explained why he still persisted in a bourgeois existence in the early seventies with his socialization: “The fact that the question of what I wanted to become one day assumed a central position in my thinking as a child is certainly rooted in the kind of petty bourgeois family in constrained circumstances that I grew up in, and is probably typical for this kind of family. There was neither the carelessness of drifting from day to day, nor the carefree manner of living from hand to mouth as was possible farther down in society, nor was there the confidence of those on a socially higher level in one’s own substance, in one’s own stock and in the stability of one’s own social foundation, hence there was also no equanimity with regards to the future.”[4] Considering that the creation of many of his meanwhile proverbial word plays (such as “bist eulen”, “lichtung”, “wien: heldenplatz” or “ottos mops”), which consistently violated linguistic and social taboos, occurred in the period of clandestine production, a contradiction becomes evident: living and writing do not represent a unity, but instead diverge inexorably.
Sosehr Jandl unter dieser Nichtbeachtung gelitten hat: Sie hat ihm die Entscheidung für einen Gang in die ungesicherte Existenz freien KünstlerInnentums stets erspart. In einem Aufsatz zur „Problematik des freien Schriftstellers“ begründet er sein Verharren in einer bürgerlichen Existenz noch Anfang der Siebzigerjahre mit seiner Sozialisation: „Dass die Frage, was ich einst werden würde, einen ganz zentralen Platz in meinem Denken als Kind einnahm, hat seine Ursache gewiss in der Art von kleinbürgerlicher Familie in beengten Verhältnissen, in der ich aufwuchs, und ist für diese Art Familie wohl typisch. Es gab in ihr weder den Leichtsinn des sich Treibenlassens von Tag zu Tag, nicht die Unbekümmertheit eines Lebens von der Hand in den Mund, wie es sozial tiefer möglich gewesen wäre, noch gab es das Vertrauen des sozial Höhergestellten in die eigene Substanz, in den eigenen Fundus und in die Tragfähigkeit des eigenen gesellschaftlichen Fundaments, daher auch keine Gelassenheit gegenüber Künftigem.“[4] Angesichts der Tatsache, dass die Entstehung vieler seiner sprichwörtlich gewordenen Sprach-Spiele (darunter etwa: „bist eulen“, „lichtung“, „wien: heldenplatz“ oder „ottos mops“), die einen konsequenten sprachlichen und gesellschaftlichen Tabubruch darstellten, in die Zeit klandestiner Produktion fällt, tut sich ein Widerspruch auf: Leben und Schreiben stellen sich nicht als Einheit dar, sondern treiben unerbittlich auseinander. Und das auf die unheroischste Weise, die man sich vorstellen kann.
  transversal.at  
In an essay on the “Problems of the Independent Author” he explained why he still persisted in a bourgeois existence in the early seventies with his socialization: “The fact that the question of what I wanted to become one day assumed a central position in my thinking as a child is certainly rooted in the kind of petty bourgeois family in constrained circumstances that I grew up in, and is probably typical for this kind of family. There was neither the carelessness of drifting from day to day, nor the carefree manner of living from hand to mouth as was possible farther down in society, nor was there the confidence of those on a socially higher level in one’s own substance, in one’s own stock and in the stability of one’s own social foundation, hence there was also no equanimity with regards to the future.”[4] Considering that the creation of many of his meanwhile proverbial word plays (such as “bist eulen”, “lichtung”, “wien: heldenplatz” or “ottos mops”), which consistently violated linguistic and social taboos, occurred in the period of clandestine production, a contradiction becomes evident: living and writing do not represent a unity, but instead diverge inexorably.
Sosehr Jandl unter dieser Nichtbeachtung gelitten hat: Sie hat ihm die Entscheidung für einen Gang in die ungesicherte Existenz freien KünstlerInnentums stets erspart. In einem Aufsatz zur „Problematik des freien Schriftstellers“ begründet er sein Verharren in einer bürgerlichen Existenz noch Anfang der Siebzigerjahre mit seiner Sozialisation: „Dass die Frage, was ich einst werden würde, einen ganz zentralen Platz in meinem Denken als Kind einnahm, hat seine Ursache gewiss in der Art von kleinbürgerlicher Familie in beengten Verhältnissen, in der ich aufwuchs, und ist für diese Art Familie wohl typisch. Es gab in ihr weder den Leichtsinn des sich Treibenlassens von Tag zu Tag, nicht die Unbekümmertheit eines Lebens von der Hand in den Mund, wie es sozial tiefer möglich gewesen wäre, noch gab es das Vertrauen des sozial Höhergestellten in die eigene Substanz, in den eigenen Fundus und in die Tragfähigkeit des eigenen gesellschaftlichen Fundaments, daher auch keine Gelassenheit gegenüber Künftigem.“[4] Angesichts der Tatsache, dass die Entstehung vieler seiner sprichwörtlich gewordenen Sprach-Spiele (darunter etwa: „bist eulen“, „lichtung“, „wien: heldenplatz“ oder „ottos mops“), die einen konsequenten sprachlichen und gesellschaftlichen Tabubruch darstellten, in die Zeit klandestiner Produktion fällt, tut sich ein Widerspruch auf: Leben und Schreiben stellen sich nicht als Einheit dar, sondern treiben unerbittlich auseinander. Und das auf die unheroischste Weise, die man sich vorstellen kann.