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Heckel spent every free minute of his time working on his paintings and drawings – which depict sick or wounded soldiers, soldiers bathing naked, the threatening landscape of war, and in general the sombre atmosphere of those times. “He aims straight for the physiological, the human element,” noted Heckel’s comrade-in-arms Anton Kerschbaumer.
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Freiwillig meldete er sich 1914 beim Roten Kreuz. Als Angehöriger eines Zuges, den der Berliner Kunsthistoriker Walter Kaesbach nach seinen eigenen Wünschen zusammenstellen konnte, versuchte Erich Heckel während des gesamten Krieges von kunstverständigen Menschen umgeben zu sein. So lernte er den Maler Max Beckmann und später in Ostende, wo er fast den ganzen Krieg über stationiert war, auch James Ensor kennen. Heckel nutzte jede freie Minute für die Arbeit an seinen Bildern und Zeichnungen, in denen etwa kranke, verwundete, aber auch nackt badende Soldaten die bedrohliche Landschaft und das tragische Lebensgefühl spiegelten. „Er geht nur auf das Psychologische, das Menschliche”, notierte Heckels Kriegskamerad Anton Kerschbaumer, „er ist Gotiker”. Vielleicht half ihm das, nicht aus der Bahn geworfen zu werden, denn Heckel bedeutete Krieg nicht Eroberung und Sieg, sondern leidvolle Erfahrung, die er als Künstler zu lindern versuchte. 1915, im Jahr des „Toten Soldaten”, entstand außerdem für die Weihnachtsfeier der Matrosen auf zusammengenähten Zeltplanen die großen Anklang findende „Madonna von Ostende”. „Wie gern ich das für die Soldaten gemalt habe”, schrieb Heckel nach Hause, „es ist sehr schön, wieviel Achtung und auch Liebe zu künstlerischen Dingen doch im Menschen steckt, und wer hätte gedacht, dass meine Mittel, die in den verdorbenen Ausstellungen so modern, unverständlich den Kritikern und dem Großstadtpublikum erschienen, nun doch reden dürfen und sprechen zu denen, denen es geschenkt wird.”
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