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Die zweite Kategorie, Interaktivität, lässt, wie er sagt, eine oder mehrere Reaktionen zu, die das Werk in seiner Erscheinung beeinflussen, seine Struktur aber nicht grundlegend verändern. Christian Kravagna bringt dafür keine Beispiele, aber wir können uns vorstellen, dass er sich auf Arbeiten aus den so genannten "Neuen Medien" Medien bezieht, wo man auf einen Knopf drücken darf, oder auf Arbeiten, die ein Konsumangebot beinhalten. Die dritte Kategorie, kollektive Praxis, meint, dass eine Gruppe von Leuten eine Idee formuliert und sie dann zusammen umsetzt. Auch hier nennt er kein Beispiel, aber Park Fiction könnte als solches stehen. Die vierte von ihm genannte Kategorie, partizipatorische Praxis, geht von einer Differenz zwischen Produzierenden und Rezipierenden aus, jedoch mit Konzentration auf Letzteren, denen ein wesentlicher Anteil der Konzeption einer Arbeit überantwortet wird. Sein Hauptinteresse gilt partizipatorischen Ansätzen und er bespricht Arbeiten wie Adrian Pipers "Funk Lessons" (1982-84), Clegg & Guttmans "Offene Bibliothek" (1991 und 1993), Stephen Willats "Vertical Living" (1978) sowie die von Susanne Lacy so genannte "New Genre Public Art".[16] Während die drei ersten Arbeiten als von ihm erfolgreich betrachtet werden, kritisiert er "New Genre Public Art" als traditionell, essentialistisch, moralisierend, mystifizierend und pastorale Züge aufweisend.
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