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Einer meiner Nachbarn verlor vor ungefähr zehn Jahren seine Stelle in einer Computerfirma und entschied sich, keine ähnliche Stelle zu suchen, sondern zu versuchen, mit seinem Hobby, dem Drechseln, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er verbringt nun seine Zeit damit, wunderschöne Holzschalen, -vasen und -schatullen herzustellen und sie auf Kunsthandwerksmärkten zu verkaufen. Er ist sehr dankbar dafür, dass er damals seine Stelle verlor und erzählt immer wieder, wie viel besser er sich jetzt fühlt. Obwohl er nun weniger Geld verdient, verbringt er ein befriedigenderes Leben und spricht mit einer ansteckenden Begeisterung über Holz, die Unterschiede in der Maserung, wie es bei verschiedenem Licht und aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet aussieht und wie man es am besten bearbeitet, damit seine innere Schönheit außen sichtbar wird. "Wir haben so viel Hässlichkeit in der Welt geschaffen", meint er. "Ich möchte ihr wieder ein bisschen Schönheit zurückgeben und wende bewusst viel Geduld und Sorgfalt an alles, was ich herstelle. Ich wünsche mir, dass mehr Leute das täten, es ist so wichtig." Und man kann das sehen, all seine Stücke haben einen besonderen Glanz und er hat sich offensichtlich Gedanken darüber gemacht, was er macht und warum. Und so ehrt ein jedes Prinzip, an dem man festhält und nach dem man aus wohlbedachter Wertschätzung handelt, viele Dinge, es ehrt die vielen inneren Leben und es ehrt Gott, begleitet von einem Gefühl des Wohlbefindens, der Ganzheit und inneren Reinheit.
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