he stages – German Translation – Keybot Dictionary

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In his large-scale canvas The Studio (1969), he stages himself as a painting "hood"-a painting whose radicality also impressed Jake Chapman, one of the YBA stars: "The mere fact that he is presenting himself as such a figure suggests that he is refusing the hallowed, idealistic role of the artist."
Auf seiner großformatigen Leinwand The Studio (1969) setzt er sich selbst als rauchender "Hood" in Szene. Ein Bild, dessen Radikalität auch Jake Chapman, einer der Stars der YBAs, beeindruckt hat: "Allein die Tatsache, dass er sich als solch eine Figur darstellt, zeigt, dass er sich der heiligen, idealistischen Rolle des Künstlers verweigert." Auch andere Selbstporträts wie Painting, Smoking, Eating (1973) oder Bad Habits (1970) sind absolut schonungslos: Sie zeigen Gustons Vorlieben für Alkohol und ungesundes Essen, wie er Kette rauchend nachts in seinem Atelier arbeitet.
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Förg often extends the painting's colors to the surrounding architecture and walls to accentuate the arena in which he stages his paintings, often in sequence, as spacial objects hovering between painting and sculpture.
Günther Förgs Werk ist nicht zu verstehen, sieht man von seinem grundsätzlichen Eingehen auf die vorgefundene räumliche Umgebung ab. Gerne tritt er die Farbe der Malerei an die Architektur, die Wand, ab. So akzentuiert er den Schauplatz, an dem er das Bild, oft in serieller Folge, als raumgreifendes Objekt zwischen Malerei und Skulptur inszeniert. Lange bevor die Idee des ortspezifischen Kunstwerks und der Installation in Deutschland zur Regel wurde, war es Förgs Interesse, eine Situation zu schaffen, die für das Kunstwerk stand.
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Förg often extends the painting's colors to the surrounding architecture and walls to accentuate the arena in which he stages his paintings, often in sequence, as spacial objects hovering between painting and sculpture.
Günther Förgs Werk ist nicht zu verstehen, sieht man von seinem grundsätzlichen Eingehen auf die vorgefundene räumliche Umgebung ab. Gerne tritt er die Farbe der Malerei an die Architektur, die Wand, ab. So akzentuiert er den Schauplatz, an dem er das Bild, oft in serieller Folge, als raumgreifendes Objekt zwischen Malerei und Skulptur inszeniert. Lange bevor die Idee des ortspezifischen Kunstwerks und der Installation in Deutschland zur Regel wurde, war es Förgs Interesse, eine Situation zu schaffen, die für das Kunstwerk stand.
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After two thousand years it is about time for Judas to have his own say: He stages a last effort to reduce his act to a human level and to take the audience where they rather would not be: to the Judas in themselves.
handelt von einem Mann, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden. Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas selbst spricht: Er inszeniert einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht hin möchte: zu dem Judas in sich selbst. – Steven Scharf wurde für diese Rolle 2013 zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.
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Förg often extends the painting's colors to the surrounding architecture and walls to accentuate the arena in which he stages his paintings, often in sequence, as spacial objects hovering between painting and sculpture.
Günther Förgs Werk ist nicht zu verstehen, sieht man von seinem grundsätzlichen Eingehen auf die vorgefundene räumliche Umgebung ab. Gerne tritt er die Farbe der Malerei an die Architektur, die Wand, ab. So akzentuiert er den Schauplatz, an dem er das Bild, oft in serieller Folge, als raumgreifendes Objekt zwischen Malerei und Skulptur inszeniert. Lange bevor die Idee des ortspezifischen Kunstwerks und der Installation in Deutschland zur Regel wurde, war es Förgs Interesse, eine Situation zu schaffen, die für das Kunstwerk stand.
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Highly influenced by contemporary dance traditions but not duty-bound to any particular school, he stages the space, the music and his dancers (all sophisticatedly lit and finely clothed), with a captivating technical perfection.
Tanz als Tanz? Ja, was denn sonst? Davy Brun dringt als Entdecker, gleich Kolumbus, in Gefilde von bestechender Schönheit vor, die der (Wieder-)Entdeckung harren. Eindringlich und flüchtig, strukturiert und dynamisch, kühl und erotisch zur gleichen Zeit reflektiert er in einem Kontinuum der Bewegung auf eine sehr private, intime Weise die Komplexität der Geschlechterrollen, der Freundes-, Paar- und Gesellschaftsbeziehungen im Verlauf ihrer Geschichte. Von zeitgenössischen Traditionen geprägt, aber keiner Schule verpflichtet, setzt er Raum, Musik und Tänzer, raffiniert beleuchtet und edel gewandet, mit einer bestechenden handwerklichen Perfektion in Szene.
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Förg often extends the painting's colors to the surrounding architecture and walls to accentuate the arena in which he stages his paintings, often in sequence, as spacial objects hovering between painting and sculpture.
Günther Förgs Werk ist nicht zu verstehen, sieht man von seinem grundsätzlichen Eingehen auf die vorgefundene räumliche Umgebung ab. Gerne tritt er die Farbe der Malerei an die Architektur, die Wand, ab. So akzentuiert er den Schauplatz, an dem er das Bild, oft in serieller Folge, als raumgreifendes Objekt zwischen Malerei und Skulptur inszeniert. Lange bevor die Idee des ortspezifischen Kunstwerks und der Installation in Deutschland zur Regel wurde, war es Förgs Interesse, eine Situation zu schaffen, die für das Kunstwerk stand.
  2015.nouveaucinema.ca  
Dream worlds as expressions of a longing for wish fulfillment and of psychic desire are elemental constituents of our experience of the world. In his installation, he stages the idea of the Gesamtkunstwerk as a melancholic yearning or as an imagination, as a quest for aesthetic wholeness, as an urge to flee reality.
Traumwelten sind als Wunscherfüllungssehnsucht und im psychischen Begehren elementare Bestandteile unserer Erfahrung von Welt. Melancholische Sehnsucht und Imagination inszeniert er unter dem Begriff des Gesamtkunstwerks als Suche nach einer ästhetischen Ganzheit, als drängende Flucht aus der Realität. Dabei gelingt es Richters Werken, durch die sensuelle Überforderung des Betrachters und die vermeintliche Bejahung des Kitschs, die sensible Grenze zwischen Wirklichkeit und Imagination spürbar werden zu lassen. Der Verlust des Einen wird dabei zur Entleerung des Anderen, Imagination ohne ihr Gegenüber, der Wirklichkeit, erscheint sinnlos. In diesem Sinne versteht sich seine Kunst als sanfte Entkräftung der binären Zuordnung dieser beiden Erfahrungsbereiche, ohne beide Pole gegeneinander auszuspielen.
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Elsewhere, he colors and applies found objects with typed or cut-out texts written in a cheery tone that somehow doesn't quite cheer us at all. And he stages things. This is something he learned early on: that reality is a politically coded media construct with a prefabricated aesthetic and symbolism.
In anderen Fällen aber setzt Mikhailov auch Verfremdungstechniken ein. In seiner Serie Superimpositions from the 60s/70s (2005/06) aus der Sammlung Deutsche Bank überlagern sich prototypische Bilder der sowjetischen Kultur mit persönlichen Momentaufnahmen. Oder er koloriert und montiert Fundstücke mit abgetippten und ausgeschnittenen Texten von heiterer Tonart, die trotzdem nicht so recht fröhlich stimmen. Und er inszeniert. Das hatte er ja mit der Muttermilch gelernt, dass die Wirklichkeit ein politisch codiertes Medienkonstrukt mit vorgefertigter Ästhetik und Symbolik ist. Gegen diese Inszenierung des Alltags von oben, die gegenüber dem Einzelnen absolut rücksichtslos verfährt, inszeniert Boris Mikhailov den Alltag von unten, mit Respekt gegenüber dem Einzelnen, gerade dort, wo es schwer fällt ihn zu erweisen.
  www.lecompa.fr  
The Baroque period is famous for its extravagance, but when it comes to entertainment, Brunner is a match for it. He stages water displays, children’s parties and masked balls, and this summer, pianist Lang Lang and artist Ólafur Elíasson will be coming to Versailles.
Laurent Brunner, Direktor des Unterhaltungsprogramms, nutzt die Bühne wesentlich intensiver. 250 Vorstellungen fanden allein 2015 in der Königlichen Oper statt, das Repertoire reicht von modernem Ballett über Sprechtheater bis zu klassischen Konzerten. „Es gibt so viele Möglichkeiten“, sagt der 51-Jährige. Er sitzt, die Beine locker übereinandergeschlagen, auf einem türkisen Samthocker im Wartesaal vor dem Eingang. Heute empfängt er zur Premiere des Balletts „Piaf“. Die Zeitgenossen des Barock hatten ein Faible für Übertreibung, aber in Sachen Show steht Brunner ihnen in nichts nach. Er veranstaltet Wasserspiele, Kinderfeste und Maskenbälle, im Sommer bespielen der Pianist Lang Lang und der Multikünstler Ólafur Elíasson den Palast und die Gärten.
  www.carmec.si  
Dream worlds as expressions of a longing for wish fulfillment and of psychic desire are elemental constituents of our experience of the world. In his installation, he stages the idea of the Gesamtkunstwerk as a melancholic yearning or as an imagination, as a quest for aesthetic wholeness, as an urge to flee reality.
Traumwelten sind als Wunscherfüllungssehnsucht und im psychischen Begehren elementare Bestandteile unserer Erfahrung von Welt. Melancholische Sehnsucht und Imagination inszeniert er unter dem Begriff des Gesamtkunstwerks als Suche nach einer ästhetischen Ganzheit, als drängende Flucht aus der Realität. Dabei gelingt es Richters Werken, durch die sensuelle Überforderung des Betrachters und die vermeintliche Bejahung des Kitschs, die sensible Grenze zwischen Wirklichkeit und Imagination spürbar werden zu lassen. Der Verlust des Einen wird dabei zur Entleerung des Anderen, Imagination ohne ihr Gegenüber, der Wirklichkeit, erscheint sinnlos. In diesem Sinne versteht sich seine Kunst als sanfte Entkräftung der binären Zuordnung dieser beiden Erfahrungsbereiche, ohne beide Pole gegeneinander auszuspielen.
  www.saipanhanamitsu.com  
While in “Again&Again” (1998) he offers clones for purchase and caricatures telesales, and in the wonderfully strange “Auto Center Drive” (2003) he lets icons of American pop meet, in “Deadly Storms” (2008) he stages a news show in which the viewer is informed about an alleged danger until he finally understands that this is primarily a media strategy to keep him sitting in front of the screen.
Janis Joplin und James Dean, aber auch Dorothy aus dem „Zauberer von Oz“, ein Talkmaster, der einem Priester ähnelt, oder ein Kriegsveteran, der von seinen Erinnerungen heimgesucht wird – mehr oder weniger heroische Protagonisten im Kosmos des deutsch-norwegischen Künstlers Bjørn Melhus (*1966), gespielt von ihm selbst. Melhus dreht Filme einer etwas anderen Art, leicht extraterrestrisch, aber immer nahe an unserer popkulturellen Realität. Ironisch greift er die Handlungsschemata der Massenmedien auf, untersucht deren Verhältnis zum Betrachter. Stets inszeniert er bewegte Bilder zu einer von ihm zusammengesetzten Tonspur aus Found Footage Material von Kinofilmen und Fernsehen. Während er in „Again&Again“ (1998) Klone zum Verkauf anbietet und Fernsehshopping karikiert und im wunderbar komischen „Auto Center Drive“ (2003) die Ikonen des amerikanischen Pops aufeinander treffen lässt, inszeniert er in „Deadly Storms“ (2008) ein Nachrichtenformat, bei dem der Betrachter über eine vermeintliche Gefahrensituation informiert wird, bis er endlich versteht, dass es vor allem die Strategie der Medien ist, ihn vor dem Bildschirm zu halten. In den vergangenen Jahren hat sich Melhus besonders mit Kriegssituationen und ihren Folgen auseinandergesetzt, so zum Beispiel in „I’m Not the Enemy“, der 2011 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde.
  www.italgroup.eu  
Director Stanislav Moša benefits from one significant positive of libretto, i.e. self-irony. He stages Joseph with a great dose of a detached view, includes parodic elements even in big revual numbers to lighten the sentiment of the story.
Was also macht aus diesem Musikwerk ein erfolgreiches Musical? Es ist sicher die Musik und die Gesang- und Tanzanforderungen, die nur von den Vorbereiteten bewältigt werden können. Das Orchester in Brno wurde von Karel Cón a Igor Rusinko (diesen habe ich gesehen) dirigiert und es ist zu sagen, dass es auch bei ziemlich kleiner Instrumentalbesetzung eine bravouröse Interpretation war. Die Sänger aus Brno haben auch außergewöhnliche Bewegungsdispositionen, im Gegenteil die Tänzer singen, es sind einfach komplexe Musicalpersönlichkeiten. Auf der Vorstellung, die ich gesehen habe, strahlte über allen Stano Slovák (aus der schauspielerischen Familie der slowakischen Slovákovi) in der Rolle des Pharaos. Zum fehlerlosen Gesang fügte er noch komische Manieren eines Rockstars, wofür er sich einen langen Applaus der Zuschauer verdiente. Seine Partnerin Markétka Sedláčková in der Gestalt der Erzählerin bezauberte mit der Reinheit der Stimme, aber auf diese Weise könnte ich fortsetzen und alle Interpreten nennen. Was also macht aus der Brünner Inszenierung des "Josephs" eine so gute Inszenierung? Realisierung. Von der Szene von Ondřej Zicha und von den Kostümen von Andrea Kučerová, über die Filmanimationen von Černáková und Záhorová bis zur einfallsreichen Choreographie von Igor Barberič. Von der Regie von Stanislav Moša bis zu den Schauspiel-, Gesang- und Bewegungsleistungen von allen.
  transversal.at  
In theories about the economy of attention, the advertising technician appears as an attention catcher: he stages the spectacle in stronger and stronger dosages and takes care to employ technically sophisticated means of production.
In Theorien über die Ökonomie der Aufmerksamkeit tritt der Reklametechniker als Aufmerksamkeitsfänger auf: Er inszeniert das Spektakel in immer höheren Dosierungen und achtet darauf, technisch avancierte Produktionsmittel einzusetzen. Die Produzenten von Culture Jamming, denken wir z.B. an Akteure wie die der Zeitschrift adbusters, die zum Teil tagsüber in der Reklameindustrie arbeiten, um nachts ihre Dekonstruktion zu betreiben, profitieren von der Tatsache, dass sie in der Logik der herrschenden Aufmerksamkeitsökonomie erfolgreich sind: sie treffen den 'Nerv'. Sie intervenieren 'spektakulär' - weshalb sie das Interesse der Reklameindustrie hervorrufen, denn die Culture Jammer produzieren eben das, was in der täglichen malaise der unter Aufmerksamkeitsverknappung leidenden Reklame nicht gelingt: in der Spirale der Aufmerksamkeitserzeugung, in der dünnen Luft verpuffter Effekte, doch noch einen genießbaren Krümel spektakulärer Ware inszenieren zu können. Wenn die Culture Jammer auch 'oppositionelle Lesarten' der Reklame zu kommunizieren wünschen, die Hochachtung der Reklametechniker ist ihnen gewiss, sofern ein Aufmerksamkeitskick zu bewundern ist, der wie eine neue Droge den Markt zu beleben verspricht. Seit den 60er Jahren eignet die Reklameindustrie systematisch alles an, was 'hip' ist und zwar gerade dasjenige, was John Fiske als die rebellische Seite der von ihm enthusiastisch begrüßten 'Populärkultur' bezeichnet hat. Thomas Frank hat in seinem Buch 'The conquest of cool' die Naivität einer solchen These aufgewiesen.[3] Die Band Negativland, die den Begriff Culture Jamming zuerst zirkulieren ließ, musste 1997 erleben, wie die Reklameagentur Wieden & Kennedy, von Frank als eine der wichtigsten Agenturen im Kontext der Appropriation von Hipness beschrieben, die Band für einen soundtrack des neuen Werbespots von Miller Genuine Draft bat. Die Band kommentiert: "Heute absorbieren sie den Kern und geben damit zu verstehen, dass es keinen Widerstand mehr gibt, dass jeder Widerstand zwecklos ist."[4]. Umgekehrt musste Kalle Lasn und seine klassische Konsumkritik-Kampagne 'Buy nothing day' sich mit einer Appropriation von links auseinandersetzen: in der Gegenkampagne lautete der Slogan 'steel something day'[5].
  www.republicart.net  
In theories about the economy of attention, the advertising technician appears as an attention catcher: he stages the spectacle in stronger and stronger dosages and takes care to employ technically sophisticated means of production.
In Theorien über die Ökonomie der Aufmerksamkeit tritt der Reklametechniker als Aufmerksamkeitsfänger auf: Er inszeniert das Spektakel in immer höheren Dosierungen und achtet darauf, technisch avancierte Produktionsmittel einzusetzen. Die Produzenten von Culture Jamming, denken wir z.B. an Akteure wie die der Zeitschrift adbusters, die zum Teil tagsüber in der Reklameindustrie arbeiten, um nachts ihre Dekonstruktion zu betreiben, profitieren von der Tatsache, dass sie in der Logik der herrschenden Aufmerksamkeitsökonomie erfolgreich sind: sie treffen den 'Nerv'. Sie intervenieren 'spektakulär' - weshalb sie das Interesse der Reklameindustrie hervorrufen, denn die Culture Jammer produzieren eben das, was in der täglichen malaise der unter Aufmerksamkeitsverknappung leidenden Reklame nicht gelingt: in der Spirale der Aufmerksamkeitserzeugung, in der dünnen Luft verpuffter Effekte, doch noch einen genießbaren Krümel spektakulärer Ware inszenieren zu können. Wenn die Culture Jammer auch 'oppositionelle Lesarten' der Reklame zu kommunizieren wünschen, die Hochachtung der Reklametechniker ist ihnen gewiss, sofern ein Aufmerksamkeitskick zu bewundern ist, der wie eine neue Droge den Markt zu beleben verspricht. Seit den 60er Jahren eignet die Reklameindustrie systematisch alles an, was 'hip' ist und zwar gerade dasjenige, was John Fiske als die rebellische Seite der von ihm enthusiastisch begrüßten 'Populärkultur' bezeichnet hat. Thomas Frank hat in seinem Buch 'The conquest of cool' die Naivität einer solchen These aufgewiesen.[3] Die Band Negativland, die den Begriff Culture Jamming zuerst zirkulieren ließ, musste 1997 erleben, wie die Reklameagentur Wieden & Kennedy, von Frank als eine der wichtigsten Agenturen im Kontext der Appropriation von Hipness beschrieben, die Band für einen soundtrack des neuen Werbespots von Miller Genuine Draft bat. Die Band kommentiert: "Heute absorbieren sie den Kern und geben damit zu verstehen, dass es keinen Widerstand mehr gibt, dass jeder Widerstand zwecklos ist."[4]. Umgekehrt musste Kalle Lasn und seine klassische Konsumkritik-Kampagne 'Buy nothing day' sich mit einer Appropriation von links auseinandersetzen: in der Gegenkampagne lautete der Slogan 'steel something day'[5].
  eipcp.net  
In theories about the economy of attention, the advertising technician appears as an attention catcher: he stages the spectacle in stronger and stronger dosages and takes care to employ technically sophisticated means of production.
In Theorien über die Ökonomie der Aufmerksamkeit tritt der Reklametechniker als Aufmerksamkeitsfänger auf: Er inszeniert das Spektakel in immer höheren Dosierungen und achtet darauf, technisch avancierte Produktionsmittel einzusetzen. Die Produzenten von Culture Jamming, denken wir z.B. an Akteure wie die der Zeitschrift adbusters, die zum Teil tagsüber in der Reklameindustrie arbeiten, um nachts ihre Dekonstruktion zu betreiben, profitieren von der Tatsache, dass sie in der Logik der herrschenden Aufmerksamkeitsökonomie erfolgreich sind: sie treffen den 'Nerv'. Sie intervenieren 'spektakulär' - weshalb sie das Interesse der Reklameindustrie hervorrufen, denn die Culture Jammer produzieren eben das, was in der täglichen malaise der unter Aufmerksamkeitsverknappung leidenden Reklame nicht gelingt: in der Spirale der Aufmerksamkeitserzeugung, in der dünnen Luft verpuffter Effekte, doch noch einen genießbaren Krümel spektakulärer Ware inszenieren zu können. Wenn die Culture Jammer auch 'oppositionelle Lesarten' der Reklame zu kommunizieren wünschen, die Hochachtung der Reklametechniker ist ihnen gewiss, sofern ein Aufmerksamkeitskick zu bewundern ist, der wie eine neue Droge den Markt zu beleben verspricht. Seit den 60er Jahren eignet die Reklameindustrie systematisch alles an, was 'hip' ist und zwar gerade dasjenige, was John Fiske als die rebellische Seite der von ihm enthusiastisch begrüßten 'Populärkultur' bezeichnet hat. Thomas Frank hat in seinem Buch 'The conquest of cool' die Naivität einer solchen These aufgewiesen.[3] Die Band Negativland, die den Begriff Culture Jamming zuerst zirkulieren ließ, musste 1997 erleben, wie die Reklameagentur Wieden & Kennedy, von Frank als eine der wichtigsten Agenturen im Kontext der Appropriation von Hipness beschrieben, die Band für einen soundtrack des neuen Werbespots von Miller Genuine Draft bat. Die Band kommentiert: "Heute absorbieren sie den Kern und geben damit zu verstehen, dass es keinen Widerstand mehr gibt, dass jeder Widerstand zwecklos ist."[4]. Umgekehrt musste Kalle Lasn und seine klassische Konsumkritik-Kampagne 'Buy nothing day' sich mit einer Appropriation von links auseinandersetzen: in der Gegenkampagne lautete der Slogan 'steel something day'[5].
  republicart.net  
In theories about the economy of attention, the advertising technician appears as an attention catcher: he stages the spectacle in stronger and stronger dosages and takes care to employ technically sophisticated means of production.
In Theorien über die Ökonomie der Aufmerksamkeit tritt der Reklametechniker als Aufmerksamkeitsfänger auf: Er inszeniert das Spektakel in immer höheren Dosierungen und achtet darauf, technisch avancierte Produktionsmittel einzusetzen. Die Produzenten von Culture Jamming, denken wir z.B. an Akteure wie die der Zeitschrift adbusters, die zum Teil tagsüber in der Reklameindustrie arbeiten, um nachts ihre Dekonstruktion zu betreiben, profitieren von der Tatsache, dass sie in der Logik der herrschenden Aufmerksamkeitsökonomie erfolgreich sind: sie treffen den 'Nerv'. Sie intervenieren 'spektakulär' - weshalb sie das Interesse der Reklameindustrie hervorrufen, denn die Culture Jammer produzieren eben das, was in der täglichen malaise der unter Aufmerksamkeitsverknappung leidenden Reklame nicht gelingt: in der Spirale der Aufmerksamkeitserzeugung, in der dünnen Luft verpuffter Effekte, doch noch einen genießbaren Krümel spektakulärer Ware inszenieren zu können. Wenn die Culture Jammer auch 'oppositionelle Lesarten' der Reklame zu kommunizieren wünschen, die Hochachtung der Reklametechniker ist ihnen gewiss, sofern ein Aufmerksamkeitskick zu bewundern ist, der wie eine neue Droge den Markt zu beleben verspricht. Seit den 60er Jahren eignet die Reklameindustrie systematisch alles an, was 'hip' ist und zwar gerade dasjenige, was John Fiske als die rebellische Seite der von ihm enthusiastisch begrüßten 'Populärkultur' bezeichnet hat. Thomas Frank hat in seinem Buch 'The conquest of cool' die Naivität einer solchen These aufgewiesen.[3] Die Band Negativland, die den Begriff Culture Jamming zuerst zirkulieren ließ, musste 1997 erleben, wie die Reklameagentur Wieden & Kennedy, von Frank als eine der wichtigsten Agenturen im Kontext der Appropriation von Hipness beschrieben, die Band für einen soundtrack des neuen Werbespots von Miller Genuine Draft bat. Die Band kommentiert: "Heute absorbieren sie den Kern und geben damit zu verstehen, dass es keinen Widerstand mehr gibt, dass jeder Widerstand zwecklos ist."[4]. Umgekehrt musste Kalle Lasn und seine klassische Konsumkritik-Kampagne 'Buy nothing day' sich mit einer Appropriation von links auseinandersetzen: in der Gegenkampagne lautete der Slogan 'steel something day'[5].
  www.projekt-relations.de  
Along the same vein, Krassimir Terziev’s artwork merges the separate routes of spending and earning money, which pave their way through the city. He stages a collision between two buses, one with working migrants from eastern Europe, the other with western European tourists.
Auch die Arbeiten anderer KünstlerInnen handeln von der Ausweitung des Kapitals bis hin zur Einschränkung selbstgegebener Glücksversprechen. Ivan Moudov aus Sofia bündelt die Erschütterung der Lebensverhältnisse in dem lakonischen Objekt einer Fahrstuhlkabine als Metapher für gesellschaftlichen Aufstieg und die Sehnsucht nach Freiheit. Auf Knopfdruck hebt sich allerdings nur der Boden... Die getrennten Wege des Geldausgebens und Geldverdienens, die sich durch die Stadt bahnen, werden von Krassimir Terziev zusammengeführt. Er inszeniert die Kollision zweier Busse mit osteuropäischen ArbeitsmigrantInnen und mit westeuropäischen TouristInnen. Das Trümmerfeld wird begleitet von Ausschnitten aus einer Aufführung der Semperoper und einem Bildschirm mit Stellenanzeigen. Andreas Siekmann aus Berlin untersucht im „theatrum oeconomicus“ die Rolle der Treuhand bei der Privatisierung der Wirtschaft in Ostdeutschland. In Piktogrammen, Schaubildern, Diagrammen, Texten sowie einem Figurenkarussell werden Aufstieg und Fall der Treuhand als Beispiel für korrumpierte politische Strukturen und die Degradierung der Arbeitskraft Mensch zur statistischen Größe aufgeführt. Die Dresdner Künstlergruppe Reinigungsgesellschaft hingegen erfuhr die durch den Bürgerkrieg verzögerte Privatisierung der Textilwirtschaft mittels einer serbischen „Treuhand“ als vorläufige Erfolgsgeschichte. Javor Gardev aus Sofia wird in einer Fernsehshow als Major J. Stefanow der neugegründeten „Sofioter Geschmackspolizei“ interviewt. Dabei sitzen ihm sechs der angesehensten Fernsehmoderatoren des bulgarischen Fernsehens gegenüber. Durch die Autorität des Mediums Fernsehen wird diese Fiktion zur Realität, das ästhetische Geschmacksurteil zum allgemeinen Gesetz.