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Es gibt leider keine Standardtherapie, die einem Burnout entgegenwirken kann oder sogar einen Betroffenen wieder gesunden lässt. Der Grund dafür liegt darin, dass die Entwicklung eines Burnouts immer eine persönliche Reaktion auf die Anforderungen am Arbeitsplatz (und gegebenenfalls im privaten Umfeld) ist. Jedoch wird den Betroffenen eine Reihe von Therapien angeboten, wie zum Beispiel Gesprächstherapien, Konfliktbewältigungsprogramme, kognitives Verhaltenstraining, Zeitmanagementseminare etc. Im Spätstadium ist allerdings unbedingt fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ggf. auch in Form einer stationären Behandlung. Wenn allerdings der physische und psychische Erschöpfungszustand noch nicht zu weit fortgeschritten ist, kann man selber noch viel steuern und Verantwortung für sich und seinen Körper übernehmen. Hier sollten zunächst zwei Dinge auf den Prüfstand kommen: die Erwartungen an sich selbst und an seinen eigenen Anspruch. Auch ist es hilfreich, unrealistische Erwartungen zu erkennen und aufzugeben. Vielleicht gelangt man dabei auch zu der Erkenntnis, dass es sinnvoll sein kann, den Arbeitsplatz zu wechseln. Wenn ein solches aber nicht als machbar erscheint, sollte man zumindest für ausreichend Freizeit sorgen. Wichtig ist es aber auf jeden Fall, dass man zu einer gesunden und geordneten Lebensführung zurückfindet und versucht, sein körperliches und seelisches Gleichgewicht wiederzuerlangen. Problematisch ist es jedoch, wenn bereits die erwähnten psychosomatischen Reaktionen, wie zum Beispiel Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Schwächung des Immunsystems und Kopfschmerzen, eingetreten sind. Aber auch hier gibt es bei der Fragestellung „Was tun bei Burnout?“ die Möglichkeit einer Therapie. Im Wesentlichen geht es dabei darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen. Dabei muss man wissen, dass das Immunsystem im Körper ein komplexes Netzwerk ist, welches mithilfe eines ausgeklügelten Abwehrsystems ca. 90 Prozent aller Infektionen und viele weitere Angriffe auf die Gesundheit abwehrt. Teil dieses komplizierten Abwehrmechanismus sind die weissen Blutkörperchen, die so genannten Leukozyten. Sie kommen nahezu im gesamten Körper vor und werden im Falle einer Infektion oder anderer Angriffe auf die Gesundheit von Informationsproteinen oder Botenstoffen gesteuert. Allerdings ist auch das Immunsystem selbst nicht unangreifbar. Krankheiten und Infektionen setzen ihm ebenso zu wie zum Beispiel Alkohol, Drogen, zu wenig S
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