not uphold – German Translation – Keybot Dictionary

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Although it was originally planned to produce a 35 mm version from the 16 mm negative for the cinema, there was not enough money to do so, because Arte did not uphold the agreement to release and distribute a video edition, and the film, being 345 minutes long, found neither producer nor distributor.
La Commune wurde von Arte und dem Pariser Musee d'Orsay gefördert. Um, wie ursprünglich vorgesehen, vom 16mm-Negativ eine 35 mm-Version fürs Kino zu produzieren, fehlt das Geld, weil Arte die Abmachung nicht realisiert hat, eine Videoedition herauszugeben und zu vertreiben, und der Film, 345 Minuten lang, weder Vertrieb noch Verleih gefunden hat. Gefilmt wurde im Juni 1999, 13 Tage, der chronologischen Reihenfolge des Geschehens folgend, in einer leerstehenden Fabrikshalle. An der Decke der Halle wurden Neonröhren montiert, gleichmäßiges Licht. So waren Lampen am Boden überflüssig, Kamera und Ton konnten sich frei durch die Menge bewegen. Das Set, eine Serie zusammenhängender, ineinander verschachtelter Räume, repräsentiert das 11. Pariser Arrondissement, als Arbeiterbezirk während der Kommune ein Zentrum revolutionärer Aktivität. Zum einen ist es sehr detailgetreu und "realistisch" gestaltet, gleichzeitig bleiben die Grenzen der Illusion sichtbar. Außenräume deklarieren sich als Innenräume, das Set changiert permanent zwischen "der Illusion" des Films und "der Realität" der AkteurInnen.[3]
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The "Black Block" does not uphold the basic rules of non-violent protest, the recognition of private property, the democratic game rules, and must therefore be restrained with a massive police presence.
Wir haben das Gefühl, dass das Selbstbild vieler militanter AktivistInnen die Gefahr birgt, sich vom Rest der Gesellschaft getrennt zu denken: Es entsteht eine aktivistische Subkultur mit eigenen Zeichen, eigenen Werten und eigenen Legitimationsmustern. Widerstand bezieht seine Legitimität aus der Authentizität des eigenen Körpereinsatzes, der Intensität des eigenen Engagements. Die Isolation des aktivistischen Ghettos wird beklagt, gleichzeitig aber wird die "Reinheit" der eigenen Seite ängstlich aufrechterhalten, grenzt die Rhetorik der Konfrontation und des apokalyptischen Millenarismus das AktivistInnenlager vom gesellschaftlichen Mainstream klar ab. Diese Abgrenzung findet auch in den heftigen Diskussionen um Kontakte zu Mainstreammedien ihren Ausdruck, oder in der Mühsamkeit der Versuche, Kontakte mit der Nachbarschaft um besetzte Häuser herzustellen. Man ist, trotz gelegentlicher Zusammenarbeit, misstrauisch, nicht nur gegenüber der oft narzisstischen Kunstwelt, sondern auch gegenüber den "geeks", den CyberaktivistInnen der 90er Jahre, die sich um Veranstaltungen wie den Amsterdamer "next 5 minutes"-Kongress scharten. Ein spielerischerer Umgang mit Zeichen, Bildern und Bedeutungen, das Zulassen von Hybridität und Komplexität könnten dazu beitragen, diese Grenzziehung stellenweise aufzubrechen. In einem optimistischen Szenario könnte die paradoxe Begegnung zweier marginaler gesellschaftlicher Bereiche, der Kunstszene und des Polit-Aktivismus zur Entstehung eines transversalen Kunst-Polit-Aktivismus Anlass geben, der die Grenzen und Beschränkungen der jeweiligen Szenen überwindet.
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The "Black Block" does not uphold the basic rules of non-violent protest, the recognition of private property, the democratic game rules, and must therefore be restrained with a massive police presence.
"Ist es nicht besser, die Zeichen zu entstellen, statt sie zu zerstören?", fragte einst Roland Barthes. Auch die militant-linke Szene arbeitet sich an Zeichen ab, auch ihre Aktionen sind symbolisch - doch hier geht es um den Gestus des militanten Angriffs, um das Zerstören von Zeichen: Pflastersteine in Schaufensterscheiben von Banken, das obligatorische Trashen einer McDonald's-Filiale, die Schlacht mit Robo-Cops. Die Bedeutung dieser Zeichen-Praxis mit ihrer Inszenierung von Kampf, Revolte, Aufruhr sollte nicht unterschätzt werden. Nicht umsonst fungiert der Riot von Seattle als Zeichen, das die Entstehung einer neuen globalen Bewegung zugleich symbolisierte und katalysierte. Die mediale Verarbeitung dieses Riots katapultierte das Bild eines militanten Widerstandes gegen die abstrakte Alternativlosigkeit der kapitalistischen Ökonomie in die Öffentlichkeit. Dieses Bild - eine Kriegsmaschine, die sich der abstrakten Kriegsmaschine des globalen Kapitals entgegenstellt - entfaltete eine große mobilisierende Wirkung. Gleichzeitig aber ist militanter Widerstand immer schon eingebunden in den Mythos der parlamentarischen westlichen Demokratie. In den bürgerlichen Medien gerinnen die Bilder zu einer Illustration demokratischer Grundprinzipien: "Schuld" an den Straßenschlachten sind einige böswillige Hooligans, die den friedlichen, bunten Protest für ihre Zwecke funktionalisieren. Der "Schwarze Block" hält sich nicht an die Grundregel des gewaltfreien Protests, die Anerkennung des Privateigentums, die demokratischen Spielregeln, und muss deshalb mit massivem Polizeiaufgebot in seine Schranken verwiesen werden. Das gewalttätige Auftreten der Staatsmacht wird durch diese Argumentationsfigur ebenso legitimiert wie das Recht der GlobalisierungsmanagerInnen, auch weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit Entscheidungen zu treffen.
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The "Black Block" does not uphold the basic rules of non-violent protest, the recognition of private property, the democratic game rules, and must therefore be restrained with a massive police presence.
Wir haben das Gefühl, dass das Selbstbild vieler militanter AktivistInnen die Gefahr birgt, sich vom Rest der Gesellschaft getrennt zu denken: Es entsteht eine aktivistische Subkultur mit eigenen Zeichen, eigenen Werten und eigenen Legitimationsmustern. Widerstand bezieht seine Legitimität aus der Authentizität des eigenen Körpereinsatzes, der Intensität des eigenen Engagements. Die Isolation des aktivistischen Ghettos wird beklagt, gleichzeitig aber wird die "Reinheit" der eigenen Seite ängstlich aufrechterhalten, grenzt die Rhetorik der Konfrontation und des apokalyptischen Millenarismus das AktivistInnenlager vom gesellschaftlichen Mainstream klar ab. Diese Abgrenzung findet auch in den heftigen Diskussionen um Kontakte zu Mainstreammedien ihren Ausdruck, oder in der Mühsamkeit der Versuche, Kontakte mit der Nachbarschaft um besetzte Häuser herzustellen. Man ist, trotz gelegentlicher Zusammenarbeit, misstrauisch, nicht nur gegenüber der oft narzisstischen Kunstwelt, sondern auch gegenüber den "geeks", den CyberaktivistInnen der 90er Jahre, die sich um Veranstaltungen wie den Amsterdamer "next 5 minutes"-Kongress scharten. Ein spielerischerer Umgang mit Zeichen, Bildern und Bedeutungen, das Zulassen von Hybridität und Komplexität könnten dazu beitragen, diese Grenzziehung stellenweise aufzubrechen. In einem optimistischen Szenario könnte die paradoxe Begegnung zweier marginaler gesellschaftlicher Bereiche, der Kunstszene und des Polit-Aktivismus zur Entstehung eines transversalen Kunst-Polit-Aktivismus Anlass geben, der die Grenzen und Beschränkungen der jeweiligen Szenen überwindet.