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"Ihr hattet doch sicher Roald McGreen gekannt. Der, der letzthin tot im Bett vorgefunden wurde. Er fuhr vor einiger Zeit seinen Wagen gegen einen Baumstamm, nachdem er auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten war. Der Wagen hatte Totalschaden und Roald, der sich einen Arm gebrochen hatte und sich eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, wurde in ein Spital eingeliefert. Er fand sich dort in einem schäbigen, muffligen Krankenzimmer wieder. Er war der einzige im Zimmer, eine Klingel, um eine Schwester zu rufen gab es nicht. Er legte sich ins Kissen zurück und wollte sich entspannen, als er ein feines Piepsen vernahm. Es viel ihm sofort auf, denn sonst war nichts zu hören. Es kam aus der rechten Ecke wo er schon ein Loch in der Wand entdeckt hatte. Als er sich umblickte, sah er eine kleine, graue Maus auf sein Bett zuhüpfen. Sie kam näher und näher. Schon hatte sie den Bettpfosten erreicht und begann, ihn zu besteigen. Roald, der immer noch unter seiner Gehirnerschütterung zu leiden hatte und nicht fähig war, klar zu denken, fühlte sich bedroht. Er begann zu schwitzen und blickte verstört zu dem einen Bettpfosten, als die Maus gerade das Ende dessen erreicht hatte und auf die Wolldecke sprang. Sie trippelte neugierig auf seinen Kopf zu. Panik schoss in ihm auf. Er wollte das Untier vom Bett schlagen, doch die Schmerzen hinderte ihn daran. Er schlug den Kopf wild umher, obwohl es ihm dadurch schwindlig wurde. Die Maus hüpfte neben seinem Kopf zur Seite und piepste. Das nahm er aber, vielleicht zu seinem Glück, nicht mehr wahr, denn er fiel in Ohnmacht.
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