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Durch die Sport-, Hafen- und Parkanlagen des unteren Seebeckens geht es Richtung Quaibrücke, zur Rechten der See und das Alpenpanorama, zur Linken die berühmte Skyline durchschnitten vom glitzernden Band der Limmat. Am Bellevue wird die Brücke unterquert, läuft unter dem Wasserspiegel und taucht vor der Wasserkirche beim Zwingli Denkmal am Limmatquai wieder auf. Lange bevor hier das sonntägliche Leben zu pulsieren beginnt, schlägt des Läufers Herz schon höher. Sightseeing von Feinsten: Grossmünster, Fraumünster, St. Peter, Gemüsebrücke, Lindenhof, Schipfe, Amtshäuser, ETH, Universität ziehen wie im Film vorbei, bevor die Strecke beim Hauptbahnhof in die Unterwelt des Shopvilles abtaucht. Nach dem Landesmuseum und dem Platzspitz verändert sich die Optik der Stadt, die Gebäude werden höher, die Strassen länger, die Brücken breiter. Doch entlang der Limmat bleibt die Laufstrecke bis zum Wendepunkt bei der Werdinsel immer idyllisch und begrünt. In Altstetten bleibt die Limmat zurück, werden die Autobahn über- und die Bahngleise unterquert, bevor es über den Kirchrain und durch Wohnquartiere Richtung Waldrand wieder beschaulicher wird. Eine neue Perspektive Zürichs öffnet sich: Unterhalb von Waldegg, Friesenberg, Triemli, Albisgüetli, gegenüber begrenzt von Hönggerberg und Zürichberg, breitet sich die Stadt in ihrer ganzen Vitalität aus. Die gemütliche Wohnlichkeit und die Ruhe am Fusse des Uetliberges stehen im Kontrast zur anstrengender werdenden Streckenführung. Der Friedhof Friesenberg und das Triemli Spital ermahnen, mit den Kräften sorgsam umzugehen, aber das Leben in vollen Zügen zu geniessen. Beim Albisgüetli, am Knabenschiessen steht hier jeweils die grösste Chilbi der Schweiz, kann man aufatmen. Der letzte Kilometer führt durch den Wald hinunter auf die Allmend Brunau, zum Wechsel auf die Velostrecke.
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