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un homme, un visionnaire, un concepteur avant même d'être un architecte ; issu d'une famille dont plusieurs générations s'étaient consacrées au métier de chaudronnier, l'artisan qui fabriquait les chaudières, les casseroles et qui travaillait le cuivre et les autres métaux, gaudì lui-même revendiqua l'héritage de cette patrimoine familiale.
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Reus, die Geburtsstadt von Gaudí, besitzt ein Museum, das ausschließlich seinen Werken gewidmet ist. Es handelt sich nicht um den klassischen statischen, pompösen und steifen Museumsraum, man könnte ihn eher als einen Weg zur Entdeckung des magischen und komplexen Werks eines der unbestrittenen Genies der modernen Architektur nennen. Eine Art, die Architektur Gaudís dem Publikum nahe zu bringen, sie verstehen zu lernen, das kreative Genie und die Ausbildung des Architekten zu entdecken. Ein Mann, ein Visionär, ein Planer und erst danach ein Architekt; Spross einer Familie, die seit Generationen den Beruf des Kesselschmieds ausübt, des Handwerkers, der Kessel und Töpfe herstellt und Kupfer und andere Metalle bearbeitet; Gaudí selbst verweist auf das Erbe der Familienerfahrung. Der Kesselschmied ist ein Mann, der aus einer Fläche ein Volumen macht: Bevor er mit seiner Arbeit beginnt, kann er sich diese schon dreidimensional vorstellen; bevor er das Projekt beginnt, hat er schon seinen Raum gesehen. Weil aber Gaudí von Klein auf von schwächlicher Gesundheit war, konnte er dem Metier der Familie nur zuschauen, es aber nicht ausüben; dieser Umstand führte dazu, dass er ein großes Beobachtungsvermögen und eine tiefe Liebe zur Natur entwickelte. Deshalb ist der Ort, der für die Darstellung seines Werks geplant wurde, kein Aufbewahrungsraum für Plastiken, Fotos und Dokumente, sondern eher ein eingerichteter Raum. Es ist kein Aufbewahrungsraum für Plastiken, Fotos und Dokumente, eher ein eingerichteter Raum. Der Geist, die Sinne, die Gefühle des Besuchers müssen angesprochen werden und das Übergewicht über die zweidimensionale Ansicht der Dinge gewinnen: Die Architektur Gaudís muss in ihrer ganzen Tiefe, in ihren Kontrasten, ihren Gerüchen und Farben, in den Inspirationen aus der Natur verkostet werden. Das Gaudí Centre stellt eine neue Art des Verständnisses von Ausstellungsräumen dar, eine neue Art, das Publikum an die Architektur heranzuführen und in eine Sinneserfahrung einzubeziehen, die Verinnerlichung und Unterhaltung im Raum sein kann. Das Lichtprojekt von Mario Nanni unterstreicht und begleitet diese Empfindungen: Sein Licht wird erzählerisch, gefühlvoll, lebendig, dynamisch, beschreibend. Der Fußboden ist eine große Karte der Stadt, übersät mit kleinen schwimmenden Lichtpunkten; wie Bootsleuchten auf dem Meer navigieren diese blauen LEDs über die Karte und markieren die interessanten Zonen, in denen eine der untersuchten Architekturen steht. Die LEDs sin
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